32 kommt.*) Die mathematische Grenze dieser Tendenz ist durch die Verwandlung der gesamten ,,Volkswirtschaft“ in einen ab solut geschlossenen kombinierten Trust gegeben, wo alle übrigen „Unternehmen“ aufgehört haben, Unternehmen zu sein und sich in bloße Einzelwerkstätten verwandelt haben, in Filialen dieses Trusts, wo also die gesellschaftliche Arbeitsteilung sich in eine technische Arbeitsteilung verwandelt hat und wo die gesamte Wirtschaft zu einem absolut einheitlichen Unternehmen der ent sprechenden Gruppe der Weltbourgeoisie geworden ist. Das gemeinsame Organisationsprinzip dieser Form des Kapi talismus war die Unterordnung aller wirtschaftlichen (und nicht allein wirtschaftlichen) Organisationen der Bourgeoisie unter ihren Staat. Aus begreiflichen Gründen. In der Tat, nehmen wir eine ganze Reihe bürgerlicher Organisationen: den Staat, die Syndikate, die Kartelle und Trusts, Unternehmerver bände, Genossenschaften, Bankkonsortien, wissenschaftliche Ge sellschaften, die organisierte bürgerliche Journalistik und hundert andere Organisationen, Theoretisch betrachtet ist vollkommen klar, daß dieses ganze System ein Maximum von Stabilität er reicht haben wird bei einer Verbindung, einer Zusammengehörig keit, einer Koordination all dieser Organisationen, Welche Orga nisation soll aber die oberste sein? Es ist wiederum klar; die *) In ihrem Artikel; „Die desorganisatorischen und organisatorischen Prozesse zur Zeit der Transformationswirtschaft” (in der Zeitschrift: „Na- rodnoje chosjastwo” Nr. 6. 1919) unterscheidet Genossin M. Smit den „Aus tausch, der auf der kapitalbildenden Funktion des Geldes beruht“ (G—W—G') und den Austausch „zum Zweck des Tausches der einen Ware gegen eine andere“, wobei die staatskapitalistische Verteilung angeblich den Uebergang des ersteren zum zweiten bilden soll. Das ist ein unglaublicher Wirrwarr. Erstens hat das Geld eine kapitalbildende „Funktion" niemals irgendwo gehabt und hat sie auch nicht. Zweitens ist ein Uebergang zur einfachen Warenwirtschaft (Formel; G—W—G’) in der staats-kapitalistischen Gesellschaft gar nicht vorhanden. Es liegt die Tendenz zu einer Aufhebung der Warenwirtschaft innerhalb des Landes und zur Formveränderung des Mehrwertes vor. Aber dies ist eine Frage ganz anderer Art.