48 gleitet von der kapitalistischen Hierarchie in der Verteilung, Dies sind zwei Seiten einer und derselben Erscheinung, die unlösbar miteinander verknüpft, verschmolzen sind. Die Produktionsverhältnisse sind Beziehungen zwischen den Menschen als Elementen eines bestimmten Systems, Aber es würde eine große Vereinfachung bedeuten, wenn man einen be stimmten Typus der Verbundenheit dieser Elemente herausholen wollte. Die Gesellschaft ist nicht eine Summe von Elementen; aber zugleich ist sie auch nicht die arithmetische Summe der Elemente und ihres Zusammenhanges, Denn der gesellschaftliche Zusammenhang steht nicht neben den Elementen. Die räumliche Verteilung der Personen im technischen Arbeitsprozeß und ihre Funktionsrolle wird akkumuliert, erstarrt in den Personenele menten, Auf diese Weise verwandeln sich die gesellschaftlichen Verbindungen und finden ihren Ausdruck in der „inneren Struk tur“ der Elemente selbst, der Typus des gesellschaftlichen Zu sammenhanges lebt in den Köpfen der Menschen. Also: die gegebene gesellschaftliche Struktur, die gegebene Produktionsweise ist einerseits ein bestimmter Typus des Zusammenhanges, andererseits werden diese Elemente selbst von diesem Typus gestaltet. Durch die Produktionsverhältnisse wird alles übrige be stimmt, Die Ursache hiervon ist leicht begreiflich. Würden die Produktionsverhältnisse einen Typus des Zusammenhanges ver körpern und wären die Beziehungen anderer Art (z. B. die Staatsorganisation), nach einem anderen Typus aufgebaut, so müßte das System als Ganzes absolut unstabil sein. Kapita listische Produktionsverhältnisse sind absolut undenkbar bei der politischen Herrschaft der Arbeiterklasse, und sozialistische Pro duktionsverhältnisse wären undenkbar bei einer politischen Herrschaft des Kapitals. Folglich muß jeder Typus der Gesell schaft unvermeidlich durch einen Monismus seiner Struktur gc-