165 tion möglich; ist die Herstellung eines Gleichgewichtes möglich; welches Resultat würde im Gleichgewichtsfall eintreten und welches bei einer negativen Beantwortung dieser Frage; wie ist die Veränderung der Produktionsverhältnisse in beiden Fällen, welches sind die Bewegungsgesetze in beiden Fällen usw.? Wir haben jetzt zu gewissen Grundbegriffen der politischen Oekonomie überzugehen, um den Grad ihrer Anwendbarkeit auf die betrachtete Periode festzustellen. Denn „diese Ideen, diese Kategorien sind ebensowenig ewig wie die Verhältnisse, die sie ausdrücken. Sie sind historische, vergängliche, vorübergehende Produkte,“*) Die Grenzen der Anwendbarkeit dieser Kategorien werden sofort klar, wenn wir die Grundbedingungen der Existenz der ihnen (diesen Kategorien) entsprechenden realen Wechsclver- hältnisse bestimmen, Ware. Diese Kategorie unterstellt vor allem eine gesell schaftliche Teilung der Arbeit oder ihre Zersplitterung und das sich daraus ergebende Fehlen eines bewußten Regulators der ökonomischen Prozesse. Im Unterschied der Gebrauchswerte der Waren offenbart sich die gesellschaftliche Arbeitsteilung, in ihrem Werte offenbart sich der allgemeine Arbeitszusammen hang zwischen den Teilen des Systems, das keinen bewußten Regulator hat. Damit irgendein Produkt oder einfach ein Gegen stand zur Ware wird, ist ein Zustand fester gesellschaftlicher Bindungen nicht unumgänglich notwendig. So z, B. bei den so genannten „zufälligen“ Abmachungen, Hier werden oft die ge sellschaftlichen Zusammenhänge zum ersten Mal festgelegt (Uebersee-Kaufleute in seltenen Expeditionen, seltene Kolonial *) K, Marx: „Das Elend" usw., S, 91, Dort finden wir auch eine andere Formulierung dieses Gedankens; „Die ökonomischen Kategorien sind nur die theoretischen Ausdrücke, die Abstraktionen der gesellschaft lichen Produktionsverhältnisse." (Ebenda, S, 90.)