WANDERUKGSVORGAN G ELS. -LOTHE. BEVÖLKBRÜNGSGRÜPPEN. 65 Diese Berufsgliederung ist nur eine sehr rohe. Sie läßt sich durch folgende Ermittlungen ergänzen; es sind nach Deutschland aus Elsaß-Lothringen eingewandert: von November 1918 bis 15. September 1920 4 000 Eisenbabnbeamte 2 800 Eisenbahnarbeiter 1 200 KubegehaltsempfäDger (Eisenbabnbeamte und Arbeiter) 1000 Hinterbliebene von Eeichseisenbabnbeamten vom November 1918 bis 20. August 1920 rund 1 300 Reicbsbeamte vom November 1918 bis 1. September 1920 6 241 Landes-, Gemeindebeamte und Lehrer zus. 16 541 Reichs-, Landes-, Gemeindebeamte und Lehrer. Vergegenwärtigen wir uns, was wir mit dieser Prüfung der beruflichen Gliederung der vertriebenen Elsaß-Lothrin ger bezweckten. Wir hatten festgestellt, daß eine Ein wanderung gewisser Berufe, und zwar in erster Linie von Landwirten, Landarbeitern und Bergarbeitern trotz der in Deutschland bestehenden Übervölkerung eine Stärkung unserer Wirtschaft bedeuten muß. Unsere Aufgabe ist es, zu untersuchen, in welchem Maße diese Berufe unter den aus Elsaß-Lothringen nach Deutschland Eingewanderten vertreten sind. Das Material zu dieser Untersuchung ist lückenhaft. Aber aus der Statistik über die berufliche Gliederung der in Deutschland geborenen, in Elsaß-Lothrin gen vor dem Kriege ansässigen Deutschen geht in Ver bindung mit den lückenhaften Erhebungen über die Berufe der Vertriebenen unzweideutig hervor, daß wir unter den Einwanderern aus Elsaß-Lothringen mit Landwirten und Landarbeitern in nennenswerter Weise nicht rechnen kön nen, daß Bergarbeiter in größerer Zahl vertreten sind, dah aber das Gros der Vertriebenen den Berufen angehört, die in Deutschland heute überfüllt sind. 11541 Beamte (Reichs-, Landes-, Gemeindebeamte — Schule und Kirche eingerechnet —) sind amtlich unter den Vertriebenen festgestellt. Der größere Teil dürfte verheiratet sein. Wir gehen nicht fehl, wenn wir die Zahl Ernst, Eingliederung d. Elsaß-Lothr. ins deutsche Wirtschaftsleben, 5