29 mindern, daß man stets bei allen Kursdarstellungen genau das gleiche Maß von Vergrößerung anwendet. Damit er reicht man, daß solche Kursdarstellungen ohne weiteres vergleichbar sind. Bei der vorliegenden Arbeit ist mit die ser Methode der Anfang gemacht worden, indem nicht nur die Kurse aller behandelten Plätze im selben Maßstab (eine Kursbewegung von beispielsweise 5°/ 00 wird beim einen wie beim anderen durch einen gleichgroßen Millimeterabstand vom Pari dargestellt), gezeichnet sind, sondern außerdem der Maßstab derselbe ist, der bei der früherenUntersuchung des Frankenkurses ’) angewandt wurde. Da auch S c h ma le n b a c h 1 2 ) für den englischen Kurs annähernd gleiche Größenverhältnisse — seine Vergrößerung ist um 1 / 5 stär ker — angewandt hat, so sind die Kölner privatwirtschaft- lichen Wechselkursuntersuchungen in diesem Punkte ein heitlich. Es ist damit dasselbe erreicht, was Schär 3 ) durch seine „Reduzierung verschiedener Wechselkurse auf 10 000 Geldeinheiten" bezweckte, nämlich Wechselkurse gewisser maßen gleichnamig und unabhängig von den verschiedenen Münzparitäten vergleichbar zu machen. Schär erreichte dies, indem er die Wechselkursbewegungen in lOOOOstel Abweichung von der Parität umwandelte,• für die Wahl der Teilung durch 10 000 war dabei kein innerer Grund, son dern nur das Moment einer ganz runden und feinen Teilung maßgebend. In einer Besprechung des Buches wies bereits damals Schmalenbach 4 ) darauf hin, daß man in Kurs diagrammen durch entsprechende Raster den gleichen Er folg herbeiführen könne. 1) Mahlberg, Der Kurs des Frankenwechsels, Zeitschrift f. han- delsw. Forschung, Bd, III, S. 397. 2) Schmalenbach, Der Kurs des Pfund-Sterling-Wechsels, eben da Bd. I, S. 241. 3) Schär, Zahlungsbilanz und Diskont, Berlin 1908. 4) Zeitschrift f. handelsw, Forschung, Buchbesprechungen, Bd, III, Seite 118.