Bass — Die Bevölkerungsrerhaltnisse der Erde 13 Beginnen wir mit China. Dessen Geschichte reicht bis 2600 v. Ohr. zurück. Leider sind mir statistische Zahlen nur bezüglich der letzten 170 Jahre bekannt. Nach Sakharow zählte das ganze Reich 1749 177 Millionen Einwohner 1780 277 1812 360 1852 ...... 420 » > Die Bevölkerung hatte sich also in diesen 100 Jahren nahezu um das 2Y 2 fache vermehrt. Da in den letzten Jahrzehnten viele Millionen durch Überschwemmungen, Aufstände und Hungersnöte zugrunde gegangen sind, hat die Volksvermehrnng eine Zeitlang stagniert, ja Rückschläge erlitten. Die Volkszählung 1910 ergab 329'6 Millionen. Die neuesten Angaben lauten auf 351 Millionen Menschen, das ist mehr als ein Fünftel des ganzen Menschengeschlechtes. Die Übervölkerung zwingt trotz der ausgesprochenen Liebe für die Heimat zur Auswanderung. Wie stark die Heimatliebe ist, zeigt der Umstand, daß der ausgewanderte Chinese, wenn er schon nicht in sein Land zurück kehren kann, wenigstens in heimatlicher Erde begraben sein will. Deren Zusehub ins Ausland ist daher ein lukratives Handels geschäft. In Niederländisch-Indien allein wohnen zirka 4 Millionen Chinesen, auch sonst sind sie in Indien usw. sehr verbreitet. Nordamerika hat bekanntlich wegen Überflutung durch chinesische Einwanderer Abwehrverfügungen getroffen. Charakteristisch ist, daß in China chronisch Hungersnöte auftreten, weshalb die Regierung, um rechtzeitig helfen zu können, überall Getreidespeicher angelegt hat. Wegen der dichten Bevölkerung ist das Land in den frucht baren Ebenen aufs äußerste parzelliert worden. Eine Familie von fünf Personen lebt dort von 1 bis 2 Im Ackerboden. Der Be darf nach solchem zwang zu rücksichtsloser Entwaldung. Da sich die dicht bevölkerten Gebiete schon seit Jahrhunderten nicht