17 die Erscheinung geltend macht, daß in der patagonischen Kordillere bisher nur sehr wenig Kupfererze bekannt ge worden sind, über deren Ausbeutungswürdigkeit nichts verlautet. Wenn ich einige der bekannteren Erzgruben erwähnen soll, so möchte ich da die auch schon weiter oben genannten Minenbezirke von San Antonio de los Cobres (Andes), Capillitas (Catamarca), Chaca- buco (Salta), Famatina (La Rioja), besonders aber noch Las Choicas (Mendoza) nennen. Während aus Pata gonien noch keine Kupfererze bekannt geworden sind, sind in neuerer Zeit von den Inseln, die im Westen und Süden des patagonischen Festlandes liegen, mehrere Kupfererzvorkommen, namentlich Chalcopyrit, bekannt ge worden; ihre Abbauwürdigkeit bedarf der näheren Unter suchung, doch haben sie den Vorteil, daß sie verhältnis mäßig leicht vom Meere aus zu erreichen sind. Blei. Etwas weniger häufig als Kupfererze findet sich Bleierz, aber immerhin in sehr großer Verbreitung. Nach unserer bisherigen Kenntnis tritt das Vorkommen von Bleierzen im Norden gegenüber den Kupfererzen zurück, überwiegt dagegen in der mittleren Kordillere, um dann im Süden in Patagonien nur noch sporadisch aufzutreten. Aus den andinen Provinzen San Juan, Mendoza und Neuquen sind bisher die hauptsächlichsten Bleivorkommen bekannt geworden. So namentlich bei Las Tolas und Talcanco sowie Castanoviejo in San Juan, besonders aber in den Minendistrikten Paramillo de Uspallata, dessen Minen ich schon weiter oben beim Silber erwähnt habe, wie ja überhaupt die Bleiglanzgänge stets einen wechselnden, mehr oder minder großen Silbergehalt enthalten. Eisen. Von diesem, zwar nicht kostbarsten, wohl aber wichtigsten Metall, sind bisher nur Vorkommen be kannt geworden, die zu einem Abbau nicht Anlaß ge geben haben. Ich selbst habe an verschiedenen Stellen sowohl im Norden in der Puna de Atacama, als auch in der Provinz Mendoza (nördlich von Uspallata und bei Loncoche) Eisenerze angetroffen, dieselben sind von guter Qualität, ob sie aber in abbauwürdiger Menge