25 gelegen ist. Auch hier haben wir wieder dieselbe Er scheinung, daß es lediglich der Mangel an Brennmaterial ist, welcher die an und für sich reichen Minen seit kurzem zum Erliegen gebracht hat. Im großen Ganzen erhellt aus dem, was bisher von argentinischen Erzlagerstätten bekannt ist, daß sich im Norden namentlich Kupfererze finden, während im mittleren Argentinien namentlich Bleierze, welche silberhaltig sind, überwiegen, wohingegen G o ld , sowohl im gediegenen Zustande, als auch mit andern Metallen verbunden, über das ganze Gebiet sich verteilt. Weitere Studien, die ja nun von Seiten des Minendepartements energisch betrieben werden, werden auch hier noch interessante Resultate er bringen, ebenso wie auch auf dem Gebiete der Beschaffenheit der Erzgänge selber, die, soviel ist jetzt schon bekannt, nicht unwesentliche Abweichungen von den europäischen Typen zeigen. Im allgemeinen haben wir gesehen, daß diejenigen Schwierigkeiten, die dem Aufschwünge des Bergbaues entgegenstehen, überwind bar sind, da sie in Verhältnissen begründet sind, die im Laufe der Entwicklung umgestaltet, d. h. verbessert werden können, so namentlich die Transport verhältnisse. Dem Aufschwung des Bergbaues hinderlich sind namentlich die weiten Entfernungen; auch der Umstand darf nicht unerwähnt bleiben, daß bei der bis her vorhandenen geringen Zahl von Bergarbeitern die Arbeitslöhne außerordentlich hoch sind, ja zum Teil herrscht oft auch Mangel an Arbeitern, alles Umstände, welche die Produktion ganz erheblich verteuern, so sehr, daß, wie die Erfahrung gezeigt hat, bisher nur ganz be sonders günstig gelegene und reiche Minen mit Erfolg ausgebeutet werden können. Damit aber auch die Pro dukte der ärmeren Minen, deren Erze weite Transporte nicht vertragen, verwertet werden können, ist wohl der Gedanke einer ernsten Erwägung wert, eine große zentrale Hüttenanlage zu schaffen, vielleicht in der Pro vinz San Luis oder auch an einem günstig gelegenen Hafen am Parana, wo dann alle Erze, auch diejenigen,