88 1. natürlichen und künstlichen Fruchtsyrupen aller Art, mit Aus nahme solcher, die dazu bestimmt sind, bei der Zubereitung von Arzneien verwendet zu werden, sowie von Limonaden (natür lichen und künstlichen, und limonadenartigen Getränken aller Art, mit und ohne Kohlensäure) oder deren Grundstoffen, 2. gezuckerten (kandierien) Früchten, überzuckerten Mandel- und Nußkernen, Fruchtpasten, Geleefrüchten, 3. Pralinen, 4. Schaumwein und schaumweinähnlichen Getränken, deren Kohlen säuregehalt ganz oder teilweise auf einem Zusatz fertiger Kohlen säure beruht, 6. Wermutwein und wermutähnlichen, mit Hilfe von weinähnlichen Getränken hergestellten Genußmitteln, Likören und süßen Trinkbranntweinen aller Art, Bowlen (Maitrank, Maiwein und dergl.), Punsch- und Grogextrakten aller Art, sowie zur Bereitung von Grundstoffen für solche und ähnliche Getränke, 6. Karamelzucker, Brauzucker und Zuckerfärbemitteln, 7. Essig, 8. Mostrich und Senf, 9. Fischmarinaden, 10. Kautabak, 11. Mitteln zur Reinigung, Pflege oder Färbung der Haut, des Haares, der Nägel und der Mundhöhle. Der Hundertsatz der Zuteilung von Zucker im Ver hältnis zum früheren Verbrauch mußte, soweit die Verwendung von Zucker weiter in Frage kam, bei einzelnen Zweigen bis zu 10 vom Hundert des früheren Verbrauches ermäßigt werden. Erst im Be triebsjahre 1916/17 war, soweit die Herstellung von Aufstrichmitteln in Frage kam, eine Erhöhung der Zuteilung möglich. Insgesamt sind nach dem Wirtschaftsplan für das Jahr 1916/17 19,6 vom Hundert der zur Verteilung vorgesehenen Zuckermenge für dieDeckungdes Bedarfes der gewerblichen Betriebe bestimmt. Soweit sich die gewerblichen Betriebe der einzelnen Industriezweige zu Ver bänden zusammengeschlossen haben, werden die Bezugsscheine von der Reichszuckerstelle durch die Vermittlung dieser Verbände an die ein zelnen Betriebe abgegeben. In allen anderen Fällen erhalten die Hersteller die Bezugsscheine unmittelbar von der Reichszuckerstelle. a) Schokolade und Süßigkeiten. Die Hersteller von Schokolade und Süßigkeiten erhalten ein Viertel ihres früheren Normalverbrauches an Zucker. Die Be