96 i) Fischmarinaden, k) Kautabak, l) Mittel zur Reinigung, Pflege oder Färbung der Haut, des Haares, der Nägel oder der Mundhöhle, in) obergäriges Bier. AngewerblicheBetriebc wird der Süßstoff zur Zeit als Kristall-Süßstoff von 450 facher Süßkraft in Packungen von 20, 50, 100 und 500 g abgegeben. An Kommunalverbände wird für die Haushaltungen Kristall-Süßstoff von 450 facher Süßkraft in Briefchen zu je l 1 ^ g Kristall-Süßstoff, und für die gewerblichen Betriebe Süßstoff von 110 facher Süßkraft in Schachteln zu je 500 Stück Sühstofftäselchen abgegeben. Schlußwort. In den vorstehenden Ausführungen habe ich versucht, in kurzen Zügen den Gang der deutschen Zuckerwirtschast im Kriege zu ent wickeln und insbesondere das unerwartete Eintreten einer Zucker knappheit in ihren Ursachen zu erklären. Zeit und Raum, die mir zur Bearbeitung dieser Frage zur Verfügung standen, zogen mir dabei einen zu engen Rahmen, um die Fülle gesetzgeberischer Arbeit dieser Kriegsjahre hinsichtlich der Zuckerwirtschaft in allen ihren Einzel heiten würdigen zu können. Eine Reihe fachlich wichtiger und inter essanter Fragen konnte nur vorübergehend Erwähnung finden oder mußte vollständig übergangen werden. Ich glaubte jedoch, die Er örterung von Einzelsragen um so eher auf das unbedingt erforderliche Maß einschränken zu können, als die Darstellung der deutschen Kriegs wirtschaft in diesen Heften nicht für die an der eingehenden Erörterung solcher Einzelfragen interessierte Fachwelt bestimmt ist, sondern eine rasche Einführung der Allgemeinheit in die wichtigsten kriegswirtschaft lichen Probleme bezweckt. Ein weiteres Eindringen in das Zucker- problem werden die Fachzeitschriften und die in den letzten Jahren erschienenen Einzeldarstellungen, von denen ich die Arbeiten von Brukncr und Jakobs wiederholt erwähnt habe, vermitteln können. Die vorliegende Arbeit beabsichtigt auch nicht Neues zu bringen oder an Bestehendem und Vergangenem Kritik zu üben, sie soll viel mehr auf allgemeine sachliche Darstellung der Kriegsbewirtschaftung des Zuckers Beschränkung finden. Eine wirklich eingehende Be arbeitung und Beurteilung dieser Frage erscheint nur möglich im engsten Zusammenhang mit der Frage der Bewirtschaftung der land-