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Die  Bücherschen  drei  Stufen  sind  also:  Hauswirtschaft  (Eigenwirtschaft), ­
  Stadtwirtschaft  (Kundenproduktion),  und  Volkswirtschaft  (Warenproduktion). ­

4.  S  ch  m  o  l  l  e  r  unterscheidet  nach  der  jeweils  das  Wirtschaftsleben
bestimmenden  politischen  und  rechtlichen  Organisation:
Dorf-,  Stadt-,  Territorial-  und  Staatswirtschaft.
Mit  der  festen  Siedelung  entwickelte  sich  Dorf  und  Mark,  die  Dorfund
  Markwirtschaft.  „Die  Markgenossenschaft  der  germanischen
Völker  ist  das  erste  uns  deutlicher  erkennbare  Beispiel  eines  sippenartig
und  genossenschaftlich  gestalteten  Familienverbands,  der  zugleich  durch  ein
fest  abgegrenztes,  von  ihm  innegehabtes  Gebiet  zu  einer  Gebietskörperschaft ­
  wird."  Mit  Vermehrung  der  Bevölkerung  und  Zunahme  des  Besitzes
  der  Großen  lockerte  sich  das  Gefüge  der  alten  Markgenosienschaften.
Sie  traten  zurück  gegenüber  dem  neuen  kräftigeren  Organe,  dem  Dorfe,
einer  genossenschaftlichen  Gebietsorganisation  von  50  bis  500  Menschen.
Aus  einem  oder  mehreren  Dörfern,  aber  auch  auf  andere  Weise,  entstanden ­
  Städte  mit  1000  bis  5000  Einwohnern,  die  Marktplätze  und  Sitze
von  Handel  und  Gewerbe  wurden.  Die  Städte  erlangten  besondere  Privilegien, ­
  ihre  Einwohner  meist  persönliche  Freiheit  —  „Stadtluft  macht
frei"  —  im  Gegensatz  zu  den  Landbewohnern.  Stadt  und  Land  finden
sich  zusammen  in  der  T  e  r  r  i  t  o  r  i  a  l  w  i  r  t  s  ch  a  f  t.  Wird  dann  der
Staat  in  den  obersten  Stufen  Träger  der  Macht-  und  Rechtsorganisation,
so  spricht  man  von  einer  Staatswirtschaft.
Schmoller  und  Bücher,  verschiedene  Wege  wandelnd,  kommen  schließlich
in  ihren  Folgerungen  zu  fast  gleichen  Ergebnissen.  Die  3  Bücherschen
Stufen  entsprechen  im  großen  ganzen  den  Schmollerschen  Entwicklungsstufen,
  nur  daß  dieser  noch  zwischen  Stadt-  und  Staatswirtschaft  die  Territorialwirtschaft ­
  einschaltet.
5.  Philippovich  versucht  die  Schmollersche  und  die  Büchersche
Darstellung  zu  vereinigen,  indem  er  zwei  Entwicklungsperioden,  die  alle
Kulturvölker  zweifellos  durchlaufen  haben,  auseinanderhält:  die  der  geschlossenen ­
  Hauswirtschaft  (Naturalwirtschaft)  und  die  der
Volkswirtschaft.  Stadtwirtschaft,  Territorialwirtschaft  und  Staatswirtschaft ­
  betrachtet  Philippovich  nur  als  Phasen  der  zweiten  Haupt-Periode
  der  Entwicklung.  Er  gliedert  demnach: