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Ende,  auf  das  der  Kopf  gesetzt  werden  soll.  Den  Nadelkopf  zu  machen,  erfordert
selbst  zwei  bis  drei  voneinander  verschiedene  Vorgänge.  Den  Kopf  auf  die
Nadel  zu  setzen,  ist  ein  eigenes  Geschäft;  die  Nadel  weiß  zu  machen  ein  anderes.
Es  macht  sogar  einen  besonderen  Arbeitszweig  aus,  die  Radeln  in  die  Papiere
zu  stecken.  So  findet  man  die  Arbeit,  eine  Stecknadel  zu  verfertigen,  in  achtzehn
voneinander  gesonderte  Vorrichtungen  geteilt,  die  in  einigen  Fabriken  dieser
Art  von  ebensoviel  Händen  verrichtet  werden."
Eine  Teilung  der  Arbeit  kann  erfolgen:  nach  den  verschiedenen  Arbeitskräften ­
  (persönliche  Arbeitsteilung),  oder  aus  der  Notwendigkeit, ­
  Arbeiten  in  verschiedenen  Räumen  (räumliche  Arbeitsteilung) ­
  bzw.  zeitlich  aufeinanderfolgend  (zeitliche  Arbeitsteilung) ­
  vornehmen  zu  lassen.
Die  Arbeitsteilung  vollzieht  sich  als  wirtschaftliche  Notwendigkeit.  Der
Massenbedarf  entwickelte  naturgemäß  Methoden  zur  Massenherstellung.
Die  Verkehrsfreiheit,  die  freie  Berufswahl  hat  diese  Tendenz  noch  gesteigert. ­
  Jede  Differenzierung  ist  die  Folge  eines  Fortschrittes.  Mit
wachsender  Kultur  nehmen  die  Differenzierungen  zu,  und  zwar  in  der
Industrie,  wie  im  Handel,  wie  in  der  Wissenschaft.
Je  größer  ein  Betrieb,  desto  größer  die  Arbeitsteilung.  In  einem
kleinen  Bankgeschäft  z.  B.  nimmt  der  Kassierer  nicht  nur  die  Einzahlungen ­
  an  und  bewirkt  die  Auszahlungen,  er  hat  auch  die  fremden
Geldsorten  zu  verwalten,  macht  die  Eintragungen  ins  Kassabuch,  erteilt
der  Kundschaft  Ratschläge  hinsichtlich  der  Kapitalsanlagen,  kontrolliert
des  Abends  die  ausgehenden  Briefe  und  unterzeichnet  sie  und  übt  vielleicht
noch  manche  andere  Funktionen  aus.  In  einem  Bankgeschäft  von  mittlerem ­
  Umfange  ist  der  Kassierer  meist  nur  Kassierer:  er  nimmt
Gelder  an  und  zahlt  Gelder  aus  und  schreibt  allenfalls  vielleicht  noch  die
Kasse,  um  Rechenschaft  über  die  vereinnahmten  und  verausgabten  Gelder
abzustatten.  Bei  einer  G  r  o  ß  b  a  n  k  ist  zunächst  Ein-  und  Auszahlungskasse ­
  streng  voneinander  getrennt.  Jede  dieser  Kassen  wieder  hat  mehrere
Kassierer,  deren  Arbeitsfeld  genau  begrenzt  ist.  Der  eine  Auszahlungskassierer
  zahlt  z.  B.  nur  Schecks  aus,  die  von  Platzkunden,  ein  anderer
Schecks,  die  von  anderen  deutschen,  ein  dritter  Schecks,  die  von  ausländischen ­
  Kunden  ausgestellt  sind.  Ein  vierter  Kassierer  wieder  leistet
nur  Zahlungen  auf  Kreditbriefe,  ein  fünfter  bezahlt  die  Effekten-,  Devisenund
  Sortenrechnungen,  ein  sechster  die  bei  der  Bank  domizilierten  Wechsel
und  die  eigenen  Akzepte  usw.  In  ähnlicher  Weise  ist  die  Einzahlungs ­