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zielen,  das  ein  einzelner  nicht  erreichen  kann,  z.  B.  Fortbewegung  einer
schweren  Last,  Aufladen  eines  eisernen  Geldspindes.  Sind  die  einzelnen
Arbeiter  voneinander  unabhängig,  so  ist  es  eine  einfache  Arbeitshäufung, ­
  z.  B.  Maurer,  die  gleichzeitig  beim  Bau  eines  Hauses  beschäftigt
sind,  Knechte  und  Mägde,  die  eine  Wiese  mähen.  Sind  die  Arbeiter  in
ihrer  Bewegung  voneinander  abhängig,  so  liegt  eine  Arbeitsverkettung ­
  vor,  die  im  Gleichtakt,  wie  es  z.  B.  durch  Ruderer  auf
einem  Schiffe,  oder  im  W  e  ch  s  e  l  t  a  k  t,  wie  es  durch  je  drei  Steinsetzer
oder  je  drei  bis  vier  Drescher  geschieht,  erfolgen  kann.
3.  Arbeitsverbindung:  Verrichtung  verschiedenartiger,  aber
einander  bedingender  Tätigkeiten  durch  Personengruppen,  wobei  einem
jeden  eine  besondere  Tätigkeit  zufällt,  z.  B.  Maurer  und  Handlanger.
3.  Oas  Kapital  als  provuklionsbedingung.
a)  Einkommen,  Vermögen,  Kapital.
Als  Einkommen  bezeichnet  man  die  Summe  aller  wirtschaftlichen
Güter,  die  in  regelmäßiger  Wiederkehr  einem  Wirtschaftenden  in  einer
Wirtschaftsperiode  zur  Verfügung  stehen.
Nach  der  relativen  Größe  des  Einkommens  einzelner  Personen  unterscheidet ­
  man:  Reichtum  (Überfluß),  Wohlstand,  Auskommen,
Dürftigkeit,  Armut  und  Mangel  (Elend).
Von  W  o  h  l  st  a  n  d  redet  man,  wenn  Bedürfnis  und  Vermögen  und  Einkommen ­
  im  harmonischen  Verhältnis  stehen,  und  auch  die  Möglichkeit  vorhanden
ist,  einige  Ersparnisse  zu  machen.  Der  Begriff  ist  natürlich  nach  Zeit,  Ort,
sozialer  Stellung  des  Besitzenden  usw.  ebenso  dehnbar,  wie  der  des  Reichtums ­
  und  der  der  andern  Vermögens-  und  Einkommensabstufungem  Reich
nennt  man  den,  der  ein  so  großes  bewegliches  oder  unbewegliches  Kapital  besitzt, ­
  daß  das  Erträgnis,  das  er  daraus  ohne  oder  mit  verhältnismäßig  geringer
eigener  Arbeit  gewinnt,  ihm  im  Überfluß  die  Mittel  zur  Befriedigung  seiner
gesteigerten  Bedürfnisse  gewährt.  Sinkt  das  Einkommen  unter  das  Maß,  bei
dem  man  das  Wort  „Auskommenfinden"  anwendet,  das  noch  gestattet,
den  mittleren  Standes-  und  Landesbedürfnissen  gerecht  zu  werden,  so  spricht
man  von  Dürftigkeit.  Der  Dürftige  kann  nur  einen  Teil  seiner  notwendigen ­
  Bedürfnisse  befriedigen.  Identifiziert  wird  Dürftigkeit  häufig  mit
Armut.  Doch  drückt  diese  Bezeichnung  in  noch  höherem  Maße  das  Unvermögen ­
  ans,  sich  mit  eigenen  Mitteln  den  Lebensunterhalt  zu  beschaffen.  Bleibt
fremde  Hilfe  aus,  dann  herrscht  Elend.