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iles  flottantes“  (1753),  Cabe  t  §  „Vojage  en  Icarie“  (1840),  dtzs-Nordamerikaners
  Bellamy  .'.Looking  backward  (Rückblick),  2000-^1^55“
(1888),  Hertzkas  „Freiland"  (1890)  und  „Entrückt  in  die
(1895)  u.  a.

11,  Der  Sozialismus  in  §rankreick.
Den  Anstoß  zu  einer  sozialen  Bewegung  in  Frankreich  gaben  neben
dem  Physiokratismus  und  der  Aufklärungsphilosophie  hauptsächlich  die
Lehren  Jean  Jacques  Rousseaus.  Dieser  führte  in  seinem  Werk
„Uber  den  Ursprung  und  die  Ungleichheit  unter  den  Menschen"  aus,  daß
ursprünglich  alle  Menschen  gleich  waren,  und  daß  erst  mit  E  n  t  -
stehung  des  Privateigentums  Privilegien  und  damit  die
soziale  Ungleichheit  geschaffen  worden  sind.
„Der  erste,  der  um  ein  Stück  Land  einen  Zaun  zog  und  dabei  erklärte,  ,dies
gehört  mir',  und  Leute  fand,  die  so-töricht  waren,  ihm  das  zu  glauben,  war
der  eigentliche  Gründer  der  bürgerlichen  Gesellschaft.
Wie  große  Verheerungen,  wie  viele  Kriege  und  Mordtaten  wären  der  Menschheit ­
  erspart  geblieben,  wenn  jemand  den  Zaun  zerstört,  die  Gräben  verschüttet
und  den  anderen  zugerufen  hätte:  .Hütet  euch,  diesem  Betrüger  zu  glauben.
Ihr  seid  verloren,  wenn  ihr  vergeht,  daß  die  Früchte  des  Bodens  allen  gehören, ­
  dieser  selbst  aber  niemandem  gehört'."
Von  nicht  geringem  Einfluß  auf  die  sozialistischen  Lehren  war  ferner
Rousseaus  Werk  über  den  Gesellschaftsvertrag  (Contra!  social,  1762),
in  dem  er,  ausgehend  davon,  daß  die  Entstehung  des  Staates  auf  einen
Vertrag  der  Individuen  zurückzuführen  sei,  zu  der  Folgerung  gelangt,
daß  Souveränität  und  gesetzgebende  Gewalt  von  denen  ausgeübt  werden
sollen,  die  den  Vertrag  eingegangen  sind,  d.  h.  vom  Volk.  Das  Volk  solle
in  Mehrheitsbeschlüssen  seinen  Willen  kundgeben,  der  dann  von  der
Regierung  als  dem  ausführenden  Organ  der  Gesamtheit  in  die  Tat  umzusetzen ­
  sei.
Unter  den  Männern  der  französischen  Revolution,  die  für  Aufhebung
des  Privateigentums  eintraten  und  kommunistische  Ideen  praktisch  durchführen ­
  wollten,  ist  an  erster  Stelle  GracchusBabeuf  (1760—1797)
zu  nennen,  der  beim  Versuch,  durch  eine  Verschwörung  die  Herrschaft  an
sich  zu  reißen,  sein  Leben  unter  der  Guillotine  lassen  mußte.
Von  größerer  Bedeutung  als  die  Schriften  Babeufs  waren  für  die
weitere  sozialistische  Entwicklung  die  Lehren  von  S  a  i  n  t  -  S  i  m  o  n,  von
Charles  Fourier,  Louis  Blanc  und  I.  P  r  o  u  d  h  o  n.