93 und ein die Höchstgrenze überschreitender Verlust dem Händler auf gebürdet wird, wie dies z. B. im Großherzogtum Hessen geschieht, oder daß ganz allgemein zur Abnahme des Schlachtviehs nach Nampengc- wicht übergegangen wird. Bei Händlervieh ans Schlachtviehinärktcn der Städte Berlin, Hamburg unb Dresden im Frieden angestellte Er- Hebungen haben bei Großvieh Verluste von 0,41—6,61 % „ Kälbern von 0,16—5,44% . Schweinen von 3,21—7,13 % des Lebendgewichts ergeben. Nach H e r t e r und Wilsdorf wurden bei Masttieren ge- ^gcntlich der Mastviehansstellnngen für den Transport von der ErzeugungS- bis zur Verbrauchsstelle folgende Ge wicht S v c r I n st e festgestellt': % km bei Kälbern 4,2 (270) „ alten Bullen 4,5 (239) ,, allen Färsen 4,9 (222) „ jungen Bullen 5,5 (256) „ mittelalten Färsen 5,9 (329) „ alten Ochsen 6,1 (359) „ jungen Färsen 6,5 (400) „ jungen Ochsen 7,3 (310) Infolge der bei Stallrinder» heute notwendig gewordenen extensiven Fütternngswcise ist jetzt mit höheren Gewichtsverlusten zu rechnen. Die Heeresverwaltung hat für die gegenwärtige Zeit 10 % bei Großvieh, 12% bei Schweinen und Hammeln 5ls höchste zulässige Gewichtsverluste festgesetzt. Eines der sichersten Mittel, dem M i st st a n d der ilbersütter ung und der damit z u sa m menhängendc n " Ermäßigen Transportverln st e a b z u h c l f c n , bildet, worauf n a ch m a l s hingewiesen sei, die L i c - l e r u n g „ a ch R a m p e n g e w i ch t d e s B c st i m in u n g s o r t e s, deren schleunige allgemeine Du r ch f ü h r n n g a n - zustreben ist. ^ Während die Festsetzung der Preise für Kälber und Schafe dem Ermessen der Landeszentralbehörden überlassen bleibt, sind für Schlachtschweine und Schlachtrinder geltenden Höchst-