95 Hinzu treten noch die V e r t e i l u n g S k o st e n der Versorgungsver bände und in größeren Städten die Viehhofsunkosten. Alle 11 n - k o st e n u n d V e r l u st e d c r e r st e n A r t belaufen sich auf <1 — 11,09% des Lebendgewichtspreises bei Rindern, 3,97—13,70% bei Kälbern, 2,11—14,17 % bei Schafen und 4,0—12,24% bei Schweinen Zu den Unkosten der zweiten Art sind die Gebühren der S ch l a ch t v i e h v e r s i ch e r u n g zu rechnen in Höhe von durch schnittlich 0,09—1,21 % bei Rindern, *0,02—0,78 % „ Kälbern, 0,10—0,45 % ., Schafen, 0,09—1,40 % „ Schweinen, ferner d i e S ch l a ch t g e b ü h r e n , die mit Rücksicht auf die mit der Verringerung der Zahl der Schlachtungen zusammenhängende Verminderung der Schlachthofeinnahmen, den FriedenÄeträgen gegenüber, vielfach auf das Doppelte erhöht wurden und mit den V e s ch g u g e b ü h r e n zusammen sich aus etwa 0,34 bis 1,93 % dbs Lebendgewichtspreises bei Rindern, 0,50 bis 2,48 % bei Kälbern, J/50 bis 1,72 % bei Schafen, 0,55 bis 6,38 % bei Schweinen be- -l'tfern; weiter der Schlachtlohn, der seit einiger Zeit an '"anchcn Orten beträchtlich gestiegen ist, im Betrage von 0,17 bis '00 % des Lebcndgewichtspreifes bei Rindern, 0,45 bis 1,98 % bei Ebern, 0,54 bis 1,30 % bei Schafen, 0,21 bis 0,70 % bei Schweinen und schließlich die Kühlraum miete, die von den verfügungsberechtigten Gemeinden fast durchweg in unveränderter Zohc belassen wurde. Mehrfachem Ansuchen der Fleischer aus Herab- letzung der Miete ist entgegengehalten worden, daß sich in der Be nutzung der Räume nichts geändert habe, wenn auch ihre Abnutzung gegen früher geringer sein könne, und daß aus diesem Grunde une Mietermäßigiing abgelehnt werden müsse. Die unter dem Begriff „S ch la ch t sp e se n" zusammen- gssiaßten linkosten und Verluste der zweiten Gruppe belaufen !>ch auf 0,84—5,30% bei Rindern, 0,71—7,33 % „ Kälbern, 1,82—4,45 % „ Schafen, 1,19—6,85 % „ Schweinen.