26 W. ßenary. [16, 273J des Diaphragmas hat einen Durchmesser von 2 cm, die obere von 23 cm. Die untere Öffnung befindet sich etwa 2 x / 2 cm über der Tischplatte. An einem zweiten Stativ ist mittels 2 Winkel schrauben und eines kurzen Eisenstabes ein Stock befestigt, an dessen vorderem Ende eine senkrecht schreibende Registrierfeder mit Isolierband angeklebt ist. Der Stock ist um den wagerechten Eisenstab drehbar, so dafs die Feder nach unten gedrückt oder gehoben werden kann. Die Feder wird so gestellt, dafs sie unter dem Diaphragma in dem Gesichtsfeld des Prüflings steht; sie ist mit roter Tinte gefüllt. Es wurde für den Versuch eine Karte gezeichnet, auf der eine grofse Anzahl verschiedengeformter Dörfer mit dazwischen liegendem Wegnetz, einige grofse Strafsen und Bahnen ein gezeichnet sind. Diese Karte enthält keine Namen und kein Gradnetz, so dafs ihre Drehung nur an den eingezeichneteu Geländepunkten oder der Begrenzung erkannt werden kann, und eben nur diese Anhaltspunkte für die Orientierung innerhalb der Karte gegeben sind. Von dieser in greisem Mafse gezeich neten Karte wurde eine Aufnahme im Format 13X18 cm her gestellt und Abzüge dieser Aufnahme für die Versuche ver wandt. Das Karteribild zeigt ein Gelände in sehr starker Ver einfachung, jedoch sind die dargestellten Einzelheiten zur Orien tierung geeignet. Die Prüfung wurde an den einzelnen Arbeitstagen in ver schiedener Form durchgeführt. Zuerst bei E., P., S. in folgender Form: Dem Prüfling wird ein Ausschnitt der Karte vorgelegt; der Ausschnitt ist rund und zeigt nichts von der Umrandung des Bildes, so dafs die peripheren Anhaltspunkte wegfallen. Es wird dem Prüfling vom VI. darauf ein bestimmter Weg durch sehr langsames Langfahren mit einem Bleistift, aber ohne Ein zeichnung, 2mal gezeigt. Diesen Weg hat der Prüfling zu merken und aus dem Gedächtnis folgendermafsen in die Karte einzuzeichnen: Er beobachtet durch das Diaphragma, während der Versuchsleiter einen Abzug der ganzen Karte, der auf einem Pappstreifen mit Markenpapier befestigt ist, so unter der Feder hindurchschiebt, dafs diese auf der Karte einen Weg einzeichnet. Der VI. sitzt dem Prüfling gegenüber und schiebt den Streifen mit der Karte sehr langsam auf ihn zu. Der Prüfling bedient mit einer Hand das ihm zugekehrte Ende des Streifens, und hat die Aufgabe, es so seitlich zu verschieben, dafs der Weg, der