58 Statistik der landschaftlichen Subhastationen in Ostpreußen auf Grund der Berichte an die Generallandtage. In der Sub Es sind an Gütern hastation aus Kurs der seit der gefallene Pfandbriefe Datum der be- in Sub letzten Pfandbriefs (im Jahr Tagung') pfand- seque hastation Tagung kapitalien vor der brieft striert stehend sub (bis 1826 einschl. Tagung *)) hastiert 3 ) ausgefallene in % Zinsrückstände 3 )) Sept. 1815 500 133 46 — —. 61 — 87,5 Januar 1823 548 77 — 68 437749 Tlr. 76,5— 81,1 März 1826 584 154 57 28 266102 „ 86,7— 92,7 Februar 1829 815 115 90 98 698055 ,,°) 90,2— 98 April 1832 950 ? 25 75 120975 „ 90,6— 99,5 März 1835 1061 12 2 ca. 30°) ca. 126000 ,/) 99,1—100,1 Oktober 1836 1121 12 6 ? ? 100,7—102,4 3 ) Die Berichte der Generallandschaftsdirektion geben i. A. den Stand der Dinge 6—9 Monate vor der Tagung der Generallandtage. 2 ) Da die Subhastation sich oft lange hinzog, herrschte bei den einzelnen Land schaftsdepartements, die das Material für die Berichte lieferten, Unklarheit darüber, welcher Rubrik bestimmte Güter zuzuzählen seien. Deswegen schwanken vielfach die Angaben über die Zahl der subhastierten Güter und die Höhe der ausgefallenen Kapitalien. 3 ) Die Berichte enthalten seit 1826 keine genauen Angaben über die rückständigen Zinsen der subhastierten Güter. Schön war der Meinung, daß sie dem Kapitalaussall zuzurechnen seien. Ob das wirklich geschehen ist, ist zweifelhaft. Seit 1835 fehlen auch genaue Angaben über den Kapitalausfall. Die Akten des Unterstützungsfonds er möglichen aber eine Gegenrechnung. Vgl. S. 57 Anm. 2. *) Nach Leweck, Die ostpreußische Landschaft 1788—1913. Anlage III. 6 ) Nach einer statistischen Zusammenstellung vom August 1826 wären seit Johanni 1824 48 Güter subhastiert worden mit einem Kapitalaussall von 214413 und einem Zinsausfall von 195197 Tlr. Königsberg L. A. Sekt. II, 66. 6 ) Genaue Zahlenangabe fehlt. Die Zahl der 1832 zur Subhastation stehenden Güter kann nicht erheblich überschritten worden sein, da nach dem, was Schön auf der Berliner Konferenz v. 3. März 1832 sagte, die Einleitung neuer Subhastationen nicht beabsichtigt war. Vgl. das Protokoll Geh. St. A. 89 0 XXI Preußen Gen. 2 vol. III. Schön gab hier die Zahl der noch zu veräußernden Güter auf 30 an. ') In dem Bericht wird gesagt, daß die vom Staat seit dem Generallandtag von 1829 übernommenen Pfandbriefe die Summe von 241350 Tlr. ausmache. Durch Abzug der 1832 genannten Zahl gewinnen wir die Ziffer 120000. Einen Ausfall von 125000 Tlr. hatte auch Schön 1832 nach dem eben genannten Protokoll erwartet.