354 Gründungsbilanzeu. Der Abschluß der Hauptbuchkonten des verstorbenen Ge schäftsinhabers erfolgt durch Liquidationsausgangsbilanz- bzw. Gewinn- und Verlust-Konto in der üblichen Weise. Bei der Liquidation der Firma ergaben sich insofern Schwierigkeiten, als nur ein Teil des Gesamtvermögens von der Familiengesell schaft übernommen, der andere, in der Hauptsache aus Grund stücken, Beteiligungen, Wertpapieren, Aktivhypotheken und darauf lastenden Passivhypotheken bestehende Teil den Be stimmungen des Testaments entsprechend zur Verteilung kom men soll. Es müssen somit zwei Vermögensverwaltungen auch buchtechnisch in Erscheinung treten: a) Die G. m. b. H, übernimmt: Aktiva in Höhe von M 404 588,70 Schulden in Höhe von ... ,, 173 460,30 einen Kapitalanteil von . . . M 231 128,40 b) Die Nachlaßverwaltung übernimmt; Aktiva im Betrage von M 359 519,40 Schulden im Betrage von „ 71 024,— Kapital ' M 288 495,40 Mit der kontenmäßigen Verteilung der Aktiva und der Passiva in der ausgeführten Art ist die Liquidation der Einzel firma beendet. Drei Kontenbeispiele mögen die Verrechnung veranschaulichen; Immobilien Debitoren 1. Bilanz 184 000 2. Liquid. 184 000 501 670 200 000 3. Liquid. 4. Nachlaß- Liq.-Bil. .300 000 Bilanz 184 000 verwalt.184000 Verlust . . 1 670 Liq.-Bilanz G. m. b. 300 000 H, 300 000 Kapital G. m. b. H. Liquid.- 231 128,40 Bilanz Nachlaß- 519 623,80 vervval- tung 288 495,40 ■ Das Kapital der neuen G. m. b. H. beträgt auf Grund der Liquidation weniger als 270 000 M.; die Resteinzahlung wird