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        <title>Handelsbetriebslehre</title>
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            <surname>Securius</surname>
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Verkaufswege  des  Großhandels.

liefern  will,  so  wird  er  dies  kaum  ohne  Zweigstelle  im
Ankunftshafen  oder  mindestens  dort  seßhafte  Verkaufsagenten ­
  und  Kommissionäre  tun  können;  denn  diese
Form  des  Exportes  setzt  die  besonderen  Kenntnisse  der
Handelssitten  und  Gebräuche,  des  Bedarfes  der  fremden
Länder  voraus.  Außerdem  muß  sich  der  Exporteur  mit
einem  weitgehenden  Absatz-  und  Preisrisiko  abfinden.
—  Die  ursprünglichste  und  älteste  Form  des  deutschen
Exportes  nach  überseeischen  Gebieten  ist  diejenige,  bei
der  der  Exporteur  als  einziges  Zwischenglied  zwischen
inländischen  Erzeuger  und  ausländischen  Verbraucher
tritt.  Sie  wurde  besonders  von  den  alten  Hamburger
Exporteuren  gepflegt.  Diese  errichteten  drüben  ihre
eigenen  Faktoreien  oder  Kleinverkaufsstellen  oder  ließen
durch  ihre  Vertreter  ihre  Waren  absetzen,  die  damit
hausierend  von  Hazienda  zu  Hazienda  zogen.  Die  Tatsache, ­
  daß  diese  Absatzwege  heute  nicht  mehr  beschritten ­
  werden,  ist  vielleicht  der  beste  Beweis,  daß
sich  die  Einschaltung  von  Zwischenhandelsgliedern  als
nützlich  erwiesen  hat.
b)  Der  Importeur  von  Auslandserzeugnissen, ­
  soweit  er  als  Importeur  im  engsten  Sinne
tätig  ist,  d.  h.  also  in  der  Einfuhr  der  verschiedensten
ausländischen  Waren  seinen  Geschäftszweck  sieht,  um
sie  Abnehmern  anzubieten,  denen  der  direkte  Bezug
der  betreffenden  Waren  aus  dem  Ursprungslande  nicht
möglich  oder  der  damit  verbundenen  Schwierigkeiten
und  Risiken  wegen  nicht  angenehm  ist,  wird  das
Schwergewicht  seines  geschäftlichen  Handelns  auf  die
Seite  des  Warenbezuges  legen.  Er  trägt  ja  das  Risiko
des  Transportes  und  der  Preisschwankung  während
der  Reise.  Für  den  Absatz  wird  er  Verbindungen  mit
Großhändlern  am  Importplatze  anknüpfen  oder  sich  der
Vermittlung  von  Maklern  bzw.  der  Börse  bedienen.
Nun  entstehen  dem  Importeur  aber  unter  Umständen
dadurch  Absatzschwierigkeiten  im  Verkehr  mit  den
Großhändlern,  daß  der  überseeische  Exporteur,  durch
Agenten  am  Importplatze  vertreten,  direkte  Be-</div>
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