55 den Wechsel von sachlichen Eingliederungen und Abhängig keiten); nicht die Individuen L und P waren es, die für sich tauschten und wirtschafteten, sondern der landwirtschaftliche Betrieb L, und der Pferdezuchtbetrieb P haben eine Verände rung dadurch erfahren, daß ein Erzeugnis des Betriebes P in den Betrieb L überging und der Betrieb P dafür einen Gegen wert empfing, welcher die Aurückführung anderer Erzeugnisse aus anderen Betrieben der Volkswirtschaft in den Betrieb L in sich schließt. Das Gleiche gilt bei allen anderen Tausch- und Kaufvor gängen. Ob der Gastwirt ein Faß Wein, ob, um selbst die äußersten Beispiele zu wiederholen, der rein spekulativ vor gehende „Schieber" einen Wagen Fett kauft, ob ein Finanz mann die Aktienmehrheit erwirbt: immer sind es nicht Gast wirt X, nicht Schieber X noch Finanzmann X, die in Frage kommen, sondern die objektiven Vorgänge im Weinbergs und Gasihausbetriebe, in den Fetterzeugungs- und Fett verwendungsbetrieben, in der organischen Verbindung des neu „kontrollierten" Aktienbetriebes mit den anderen Be trieben des Finanzmannes als Vor- und Nachstufen der Er zeugung, die in Frage kommen. Nur Vorgänge im Gliederbau der Ganzheit „Wirtschaft" sind wirtschaftlicher Art, subjektive Vorgänge und Handlungen sind es als solche niemals. In dieser eben dargelegten Erkenntnis, daß immer „Ge bilde", „Betriebe", kurz Organe, Unterganze der Volkswirtschaft es sind, die beim Tausch verändert werden, liegt das Wesent liche der universalistischen Erklärung der Tauschvorgänge. Und hierin allein liegt die Urentscheidung, welche den Gegen- satz „individualistisch-universalistisch" in die Mitte stellt und unausweichlich macht: daß entweder der einzelne Tauscher mit der einzelnen Tauschhandlung für sich, selbstwüchsig, primär, und das ist individualistisch und atomistisch, betrachtet wird; oder daß er als nur scheinbar für sich, in Wahrheit aber stets