74 kommen für die Wirtschaft in Frage! Für diese aber sind die einzelnen Leistungen — nach Maßgabe der Ausgliederungsordnung — stets gleich wichtig (z. 23, 10 Schafe auf 1 Ochsen, beide Leistungszweige, Schaf- und Kuhzucht, sind für den gegebenen Leistungsstand gleichwichtig). Der Sah, „die Güter werden nach dem Grenznutzen geschäht", ist daher ungültig; stets müssen die Vorräte (Angebote, Nachfragen, leistenden Gebilde) als Ganze in Betracht kommen. Nicht der Grenznuhen des Einzelgutes, sondern der Leistungsstand des ganzen Gebildes ist maßgebend. Cs gilt daher der Satz: Die Güter werden von der Gesamtleistung des Gebildes aus nach Gleich wichtigkeit geschäht. — Nunmehr handelt es sich, das liegt klar zutage, in der Werttheorie nicht mehr um subjektive Eigenschaften und subjektive Schätzungen der Einzelnen; sondern diese haben die objektiv gegebenen Leistungsgrößen zu finden. — Daß die „Gleichwichtigkeit" nicht etwa zu gleichen Preisen und Löhnen führt, ergibt sich schon aus der nur ver hältnismäßigen Ausgliederung von Mitteln (z. B. 10 Schafe auf 1 Ochsen); welche Verhältnismäßigkeit freilich nur eine erste Grundlage dafür ist, wie sich die Gesamtausgliederung der Volks- und Weltwirtschaft und ihre Umgliederungsbewegung jeweils in Preisen ausdrückt. — Eine weitere Darlegung soll an anderer Stelle erfolgen (vgl. auch S. 68, 82 f., 84 f.). 4. Ursächlichkeit oder Gliedlichkeit? Die individualistische Auffassung, wonach die einzelne Tauschhandlung als ursprüngliche, selbstwüchsige Wirklichkeit auftritt, muß die Tauschhandlung methodologisch als Kraft- zentrum fassen, das eindeutige „Ursache" für „Wirkungen" ist, als Atom, das eindeutig bestimmbar (nach dem Eigennutz) „wirkt". Dieses „Wirken" wird methodologisch ernst genommen, nämlich als Kausalität oder Ursächlichkeit, und die Theorie der Tausch- und Preiserscheinungen wird daher als ein In begriff von „Kausalgesetzen" gefaßt. Die Preisgesetze sind „Naturgesetze"; mechanische Ursächlichkeit ist die Kategorie der nationalökonomischen Denkweise. Die Wirtschaftserschei nungen werden da so betrachtet, wie die Gegenstände der Chemie. Der Chemiker wirft verschiedene Reagentien in den Bottich, worauf es brodelt und braut und eindeutige.