64 — von 20 bis 13 Metern, je nach der Höhe des zu bekohlenden Schiffes. Dazu kommt die Ausfahrbarkeit des Transportbandes bis neun Meter, so daß ein Bestreichen des ganzen Schiffes möglich ist und nicht erst ein Fahren um das ganze Schiff sich nötig macht, wenn man die auf der abgewendeten Seite gelegenen Bunker füllen will, was viel Zeit und Arbeit erfordern würde. Die Leistung be trägt normal 150 Tonnen stündlich, übersteigt jedoch meist nicht 120 bis 130 Tonnen, kann aber auch auf 180 Tonnen gesteigert werden. Der Greifer faßt zirka 2,5 Tonnen. Zur Bedienung sind bei diesem Heber zirka 10 Mann erforderlich. Rotterdam hat an ähnlichen Apparaten einen Transporteur »Pluto« von 120 Tonnen stündlicher Leistung, einen »Prosper« von 200 Tonnen stündlicher Leistung, ferner einen sogenannten Elevatortransporteur »Holland« von 420 Tonnen stündlicher Leistung 1 ). Daneben findet sich ein Elevatortransporteur »Westfalen«, der bei Abnahme 1057 Tonnen Kohle pro Stunde aus Kähnen in Seeschiffe umlud. Weiter hat Rotterdam von derselben Firma noch einen Kohlentransporteur Harpen« bezogen von 1000 Tonnen Rauminhalt und Leistung von 250 Tonnen Kohlen pro Stunde 1 2 ). Was die Betriebskosten anlangt, so stellte sich für Rotter dam der Bunkerpreis früher auf zwei Schillings pro Tonne, während bei den jetzigen Bunkerapparaten die Aufwendungen inklusive Abschreibung, Zinsen usw. pro Tonne auf zirka vier Pence gesunken sind. Für Hamburg halten sich die Kosten bei dem Heber der Hapag in der Höhe von zirka 75 Pfg. per t, während die Heber der Kohlenhebergesellschaft augenblicklich noch auf über 95 Pfg. per t kommen 3 ). Alle diese Apparate haben große Vorzüge vor den bisher verwendeten Bunkermitteln, wie z. B. Schnelligkeit des Bunkerns und Bekohlungsmöglichkeit sogar während einer Reparatur der Dampfer in Docks. Dazu kommt die auf ein Mindestmaß beschränkte Staubentwicklung und somit die Möglichkeit einer gleichzeitigen Übernahme der eigent lichen Ladung. Von Wichtigkeit in sozialer Beziehung ist auch die Einschränkung der Jumperei, die in hygienischer Beziehung sehr ungünstige Arbeitsbedingungen zeitigt. Ob die Kohlenheber sich aber im Gebrauch als ökonomisch bewähren werden, steht bei den bisher ausgeführten Exemplaren noch dahin. Bubendey und Meyer 4 ) 1 ) Ergab bei Versuchen sogar 670 Tonnen pro Stunde. 2 ) Die Zahlenangaben für Rotterdam sind direkte Mitteilungen der Firma Smulders. ) Laut Angaben der Kohlenabteilung der Hapag: aus organisatorischen Gründen. ) Belicht für den internationalen Schiffahrtskongreß, Philadelphia 1912, S. 26 ff.