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        <title>Die modernen Lösch- und Ladeeinrichtungen und ihre Bedeutung für die Seeschiffahrtsbetriebe</title>
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des Segelbetriebes begründet, der viel von Wind und Wetter ab 
hängig ist. Bei diesen Linien kann nur das Bestehen einer Ver 
bindung überhaupt günstig auf den Handel wirken; mit pünkt 
licher Ankunft und Abfahrt sowie dem Innehalten ganz bestimmter 
Fahrzeiten ist bei Seglern natürlich nicht zu rechnen. Erst durch 
die Einführung des vom Wetter fast unabhängigen Dampfers war 
die Entfaltung der Linienfahrt zur heutigen Blüte möglich. 
Allerdings ergeben sich aus dem durch die Linienfahrten 
bedingten stärkeren Übergang zur Dampfschiffahrt auch eine Reihe 
von Nachteilen. So sind sowohl die Anlagekosten wie die Betriebs 
kosten beim Dampfer bedeutend höher als beim Segler. Hierdurch 
werden naturgemäß die Selbstkosten für den Reeder wesentlich 
höher. Aber einerseits kann er infolge des schnelleren Erledigens 
der Fahrten sein Schiff häufigere Reisen machen lassen und damit 
eine höhere Verzinsung des investierten Kapitals erreichen; und 
weiter kann er die erhöhten Betriebskosten dadurch mehr oder 
weniger wettmachen, daß er die Frachtsätze erhöht, was trotz der 
Seglerkonkurrenz möglich ist wegen der großen Annehmlichkeit, 
die das pünktliche Eintreffen und Abfahren und die schnelle Be 
förderung der Frachtgüter für den Kaufmann mit sich bringt. 
Die Fahrtgeschwindigkeiten zu erhöhen, gelang der Schiffs- und 
Maschinenbautechnik in glänzender Weise. Die Dampfer möglichst 
schnell für eine neue Fahrt bereit zu machen, das mußte durch 
die Verbesserung der Lösch- und Ladevorrichtungen im Hafen 
erreicht werden. So spielen also die Einrichtungen, die eine 
schnelle Abfertigung der Schiffe bezwecken, für die Rentabilität 
der Linienfahrten eine erhebliche Rolle. Aber nicht allein der 
Wettbewerb zwischen Segler und Dampfer, der Schiffe in freier 
und in Linienfahrt, auch die Entwicklung des Handels überhaupt 
verschärfte die Konkurrenz. Die Reedereien mußten versuchen, 
immer billiger zu transportieren. Vor allem mußte die Betriebs 
ausgabenquote durch Verwendung größerer Schiffstypen herab 
gedrückt werden. Und das wurde wirtschaftlich dadurch ermög 
licht, daß durch den ständig wachsenden internationalen Handel 
auch ständig größere Gütermengen für den Transport in Betracht 
kamen. Dieser Übergang zu größeren Schiffstypen bewirkte 
natürlich, daß das in den Schiffsgefäßen investierte Kapital stets 
größer wurde und ein Stilliegen der Schiffe immer bedeutendere 
Zinsverluste mit sich brachte. Das Löschen und Laden mußte und 
muß immer weiter auf das äußerste beschleunigt werden; erreichen 
doch heute die dem Besitzer eines ruhenden Güterdampfers mitt</div>
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