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        <title>Die Frau als kaufmännische Angestellte im Handelsgewerbe</title>
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            <forname>Erna</forname>
            <surname>Reimann</surname>
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      <div>31 
Nach denAngaben des K. V. f. w. A. hatten die Kontorangestellten: 
mit der Bildung einer 
eines 
ein Alter 
prak 
tischen 
Lehrzeit 
% 
Handels 
schule 
% 
Fort 
bildungs 
schule 
% 
Presse 
unter 
richtes 
% 
Privat 
unter 
richtes 
% 
keiner 
Bildung 
% 
bis 17 
Jahren. . . . 
14,8 
18,2 
26,9 
12,7 
8,6 
2,7 
über 
17—18 
99 .... 
8,9 
12,8 
14,4 
6,1 
2,6 
2,7 
99 
18—20 
99 .... 
23,0 
21,2 
21,3 
15,8 
10,5 
6,7 
JJ 
20—25 
99 .... 
29,2 
30,3 
24,8 
31,5 
32,9 
20,0 
99 
25—30 
99 .... 
13,3 
11,3 
5,9 
20,4 
19,1 
29,3 
99 
30 
99 .... 
10,8 
6,2 
6,7 
13,5 
26,3 
38,6 
100,0 
100,0 
100,0 
100,0 
100,0 
100,0 
nach den Angaben der V. K. V. f. w. A. 
bis 17 Jahren. . . . 
13,4 
21,0 
15,3 
19,3 
9,6 
7,3 
über 17—18 ,, .... 
10,1 
14,8 
8,9 
8,8 
1,9 
2,4 
„ 18—20 „ .... 
20,3 
24,3 
22,1 
18,9 
15,4 
11,0 
„ 20—25 „ .... 
27,1 
24,6 
33,7 
24,1 
19,2 
25,6 
„ 25—30 
15,0 
10,1 
8,4 
14,3 
23,1 
19,5 
„ 30 „ . . . . 
14,1 
5,2 
11,6 
14,5 
30,8 
34,2 
100,0 
100,0 
100,0 
100,0 
100,0 
100,0 
Der Hauptgrund für die verschiedene Altershöhe ist in der Schul 
bildung zu suchen. Den Volksschülerinnen ist es selbst bei zweijähriger 
Ausbildung, die noch keineswegs die Regel bildet, möglich, mit 17 Jahren 
schon erwerbstätig zu sein. Eine starke Besetzung der unteren Alters 
stufen und geringe der oberen wird daher in allen Fällen vorhanden 
sein, in denen die Kontoristinnen Unterricht auf einer Volksschule ge 
nossen haben. Das zeigen die Zahlen für die Kontoristinnen mit prak 
tischer Lehrzeit, mit Handels- oder Fortbildungsschulbildung, die in 
der größeren Mehrzahl Volksschulbildung besitzen. Einer besonderen 
Erklärung bedarf allerdings die auffallend geringe Besetzung der höheren 
Altersstufen unter den Fortbildungs- und Handelsschülerinnen. Der 
Grund ist wohl darin zu suchen, daß diese Anstalten wesentlich Ein 
richtungen der letzten Jahre sind, und die Mehrzahl der ausgebildeten 
Schülerinnen daher noch in jüngerem Alter"steht. Die Fortbildungs 
schulen werden auch seltener von älteren Frauen besucht, da diese 
meist ihre Ausbildung möglichst schnell beendet wissen wollen und sich 
auch mit eben schulentlassenen Mädchen nur ungern auf dieselbe 
Schulbank setzen. Vielleicht darf auch vermutet werden, daß für Fort 
bildungsschülerinnen, meistens Töchter kleinbürgerlicher Kreise, die 
Heiratsaussichten noch günstiger sind als in den höheren Ständen, 
und daß diese Angestellten, soweit sie Töchter von Handwerkern upd</div>
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