fci mm iiWiil—Mfciüil——»MilliMm^PMWWiill—M—MMMIMW—i—W—'ii fW l W wi * »M««,»,,,!,» Lohnstatistik der wiirtt. Salzbergwerke ^). Jahr. Zahl der Arbeiter. Zahl der Arbeitstage. Gesamt lohnbetrag. Lohnbetrag für einen Arbeiter pro Tag. Lohnbelrag für einen Arbeiter pro Jahr. M. M. M. 1890 345 98 372 280 855 2,85 814 1891 338 94 988 275 900 2,90 816 1892 329 93 203 276 286 2,96 840 1893 354 99 919 287 199 2,87 811 .1894 365 103 278 306 547 2,96 839 1895 882 103 798 313 996 3,02 822 1896 492 142 488 442 615 3,03 899 1897 479 125 428 424 374 3,38 886 1898 472 182 814 424195 3,20 898 1899 437 123 474 409 493 3,31 937 1900 479 125 915 450 327 3,57 940 1901 450 135 883 475 017 3,49 1055 1902 433 128 358 454 715 3,54 1050 1903 416 123 109 441 186 3,58 1060 1904 410 122 575 454 353 3,70 1108 1905 445 131 947 524 034 3,96 1177 1906 451 135 174 532 327 3,93 1180 1907 417 127339 583 455 4,19 1279 1908 454 132 207 575 849 4,36 1268 wenden Industrialisierung Deutschlands zum Durchbruch gelangten. Für eine .Beurteilung der Arbeitsverhältnisse im Württembergischen Salzbergbau erscheint es wichtig zu wissen, daß ein erhebliches Kontingent, insbesondere die Hauer, Zugewanderte aus den rheinischen und westfälischen Bergbaugebieten sind. Von leitender Stelle wurde mir gesagt, daß der Württemberger wenig zu dein Berg mannsberuf neige. Die Arbeit unter Tage erscheint ihm unsympathisch. Wir lassen nunmehr eine statistische Uebersicht folgen, welche vornehmlich die Arbeits verhältnisse der salzindustriellen Staatswerke Württembergs illustriert: (S- die Tabelle auf S. 20.) Zn dieser Uebersicht wird besonders der höhere Stundenlohn des Bergar beiters deutlich, was an sich seine natürliche Erklärung durch die schwierigere Art der Untertagearbeit findet. Hier weist der Stundenlohn des Bergmanns für den dargestellten Zeitraum eine Steigerung von 11,36% auf. Für ein Jahrfünft zweifellos eine erhebliche Steigerung. Wir wollen nun nach den schon vorstehend gekennzeichneten Forderungen von Prof. Dr. Losch einige Durchschnittspreise der wichtigsten Lebensmittel von Württembergischen Salinenstädten oder doch Salinenwerken benachbarten Städten geben. Wir folgen hier der amtlichen Statistik, wobei bemerkt sei, daß die uns interessierende Stadt Sulz in dieser Statistik nicht enthalten ist. Sulz als kleines Landstädtchen dürfte hinsichtlich der Lebenshaltung nur mit niedrigen Kosten in Ansatz zu bringen sein. Nachstehend die Uebersicht für das Jahr 1906 : (S- die Tabelle auf S. 20.) Um nun die zahlenmäßigen Unterlagen zur Feststellung des Lebensunter halts eines Arbeiters der genannten drei Städte für ein Jahr zu gewinnen, iväre es notwendig, den jährlichen Durchschnittsverbrauch der Lebensmittel pro 1) Württembergische Jahrbücher 1900. Teil III. S. 189. buch f. d. Königreich Württemberg. Jahr 1906/7. S. 186. Statistisches Hand-