I 40 daß sich die Fälle, in denen über die Mieten der unter Zwangsverwaltung gestellten Miethäuser verfügt war, im Laufe der Jahre gemehrt haben. Bei den letzten hundert mir übertragenen Zwangsverwaltungen war in 71 Fällen über die Mieten verfügt." 46. Magdeburg: Zwangsverwaltcr Sch. schreibt: „Es ist außer allem Zweifel, daß der Realkredit durch Pfändungen und Zessionen der Mieten für die hinter der ersten Stelle kommenden Hypotheken gefährdet wird. Ich habe nach dieser Richtung hin schon seit Jahren den be stehenden Mißständen entgegenzuarbeiten versucht. Es ist jedoch an eine Besserung ohne gesetzliche Eingriffe nicht zu denken." 47. Magdeburg: Zwangsverwaltcr B. schreibt: „In den weitaus meisten Fällen waren in den mir übertragen gewesenen Zwaugstzerwaltungen die Mieten vor Einleitung des Verfahrens gepfändet oder zediert." 48. Mannheim: Die Rheinische Hypothekenbank hat in unserem Interesse bei zwei dortigen Zwangsverwaltecn Er kundigungen eingezogen und folgende Resultate ermittelt: „Zwangsverwalter $.: Jahr Anzahl der Zwangsver steigerungen Verfügungen lagen »or in Fällen Den Hypothekengläubigern dingen an Mieten verloren durch " Pfändungen Vorauserhebung Zessionen Mk. Mk. Mk. 1908 25 16 8 761. - 2 529. 4 563. - 1909 14 17 14 294. 633. 2 910.— 1910 8 6 4 365. - 1672.— 1911 13 10 4 802. - 1125.— 1 672. - 1912 12 8 8 660. 2 593.— 750.— 40 882.— 6 880,— 11 567.— Anmerkung: Außerdem lagen in 27 Zwangs- Zwangsversteigerung kam. Bet einigen Fällen waren die Mietpfändungen durch Nichthypothekare unmittelbare Ur sache der Zwangsversteigerung. Die gebräuchlichste Form der Verfügung war die Vorauserhebung der Miete. Zwangsvcrwalter A: Jahr Anzahl der Zwangsver steigerungen Verfügungen lagen vor in Fällen Die Mistzinspfändung führte zur Zwanasvei- stelgrrung in Fällen Betrag der gepfändeten Mieten i.Mk 1907 52. 29 24 38 234.— 1908 66 36 31 48 $34.— 1909 44 18 15. . 20 131. - 1910 24 8 7 8470.— 1911 30 11 7 19 081.— 1912 27 13 9 '