— 48 — einsatz in den Martinöfen nur die Hüttenschrottmenge abzuziehen. ­ Der Altschrott rührt meistens von verbrauchten Gegenständen und Materialien her und zerfällt in folgende Hauptgruppen, die aber nicht scharf voneinander geschieden ­ sind: 1., Kernschrott, Er besteht aus alten Schienen, Schwellen, ­ Laschen, schweren Fabrikationsabfällen etc, 2., Schmelzeisen. In der Hauptsache minderwertige, teils stark verrostete Abfälle von Fabrikationsblechen, Gußschrott, Draht, Drahtseilen, welche lose verladen und bei den weiter verarbeitenden Werken maschinell ­ gebündelt werden. 3., Späne. Das sind Dreh- und Bohrspäne aus Flußeisen ­ und Flußstahl, meistens zu Briketts gepreßt. 4., Bleche. Geschirrblechschrott und Fabrikationsabfälle zu Paketen gebündelt und entzinnte Bleche, maschinell ­ gebündelt von Entzinnungsanstalten. Bei der Ungleichartigkeit des Materials ist die Bewertung ­ desselben natürlich sehr schwer, wozu indessen eine lange praktische Erfahrung gehört, denn es ist nicht üblich, beim Verkauf einen bestimmten Silizium- oder Phosphorgehalt zu garantieren. Meist gelten die schweren Walzwerksabfälle als der wertvollste Martinschrott, der deshalb auch am teuersten bezahlt wird. Die Preise der anderen Handelssorten weichen davon mehr oder weniger ab, ohne daß jedoch von einem bestimmten Preisverhältnis der verschiedenen Schrottsorten untereinander die Rede sein könnte. Die nach oben erwähnter Berechnung ausgeführte Tabelle der Schrottmenge ergibt folgendes Bild: