64 — Bei den Erträgen aus Veräußerungen werden die Einnahmen nicht nur durch den Verkauf von Eisen und Eisenabfällen erzielt, es kommen auch andere Altmaterialien zum Verkauf. In der Hauptsache Altmessing von Wagenbeschlägen ­ herrührend etc. Doch erzielen die alten Oberbaumaterialien ­ allein schon einen Preis, der die Hälfte der gesamten Erträge aus dem Verkauf von Materialabfällen ausmacht. Dazu kommen noch die verschiedenen anderen Schrottmengen, die die Eisenbahn jährlich abstößt. Die seit dem Jahre 1905 von den Preußisch-hessischen Eisenbahnen durchschnittlich jährlich verkauften Mengen Schrott belaufen sich auf 90 000 t unbrauchbare Schienen, 23 000 t eiserne Schwellen, 65 000 t unbrauchbares Kleineisen, Weichenmaterialien, 50000 t Blech- und Eisenschrott, 27 000 t Dreh- und Bohrspäne von Eisen und Stahl, 25 000 t Gußschrott und 20 000 t Stahlschrott - 300 000 t. In den Bezirken der westlichen Eisenbahndirektionen werden die aufkommenden Altmaterialien durch die Königlichen ­ Eisenbahndirektionen öffentlich verkauft, kleinere Mengen gelangen auch ausnahmsweise zum freihändigen Verkauf. Von den Altmaterialien aus den Bezirken der östlichen Eisenbahndirektionen werden diejenigen, die nur noch zum Verhütten geeignet sind, durch das Königliche Eisenbahnzentralamt freihändig verkauft, die übrigen Altmaterialien, ­ die noch für besondere Zwecke brauchbar sind (alte Schienen, Schwellen usw.) werden durch die Eisenbahndirektion ­ teils öffentlich, teils freihändig verkauft. In Amerika hat der sich immer fühlbarer machende Mangel an Eisenschrott für den Martinprozeß den großen