78 (5.) Not to enter into any new transaetion, or complete any transaetion already entered into with an enemy in any Stocks, shares, or other securities. (6.) Not to malte or enter into any new marine life, fire, or other policy or contract of Insurance with or for the benefit of an enemy; nor to accept or give effect to any Insurance of any risk arising ander any policy or contract of Insurance (including reinsurance) made or entered into with or for the benefit of an enemy before the outbreak of war (v. p. 80). (7.) Not directly or indirectly to supply to or for the use of benefit of, or obtain from, an enemy country or an enemy, any goods, wares or merchan- dise, nor directly or indirectly to supply to or for the use or benefit of, or obtain from any person any goods, wares or merchandise, for or by way of transmission to or from an enemy country or an enemy, nor directly or indirectly to trade in or carry any goods, wares or merchandise destined for or coming from an enemy country or an enemy. (8.) Not to permit any British ship to leave for, enter or communicate with any port or place in an enemy country. (9.) Not to enter into any commercial, financial or other contract or Obligation with or for the benefit of an enemy. (10.) Not to enter into any transaetion s with an enemy, if and when they are prohibited by an Order of Council made and published on the recomman- dation of a Secretary of State, even though they would otherwise be permitted by law or by this or any other Proclamation. 5. And we do hereby fnrther warn all persons that whoeyer in contravention of the law shali commit, aid, or abet any of the aforesaid act, is gniltly of a crime, and will be liable to punishment and penalties accordingly. 6. Provised always that where an enemy has a brauch locally sitnated in British, allied or neutral territory, not being neutral territory in Europe, trans- actions by or with such brauch shali not be treated as transactions by or with an enemy. 7. Nothing in this proclamation shali be deemed to prohibit payments by or on account of enemies to persons resident, carrying on business or being in Our Dominions, if such payments arise out of transactions entered into before the outbreak of War or otherwise permitted. 8. Nothing in this Proclamation shali be taken to prohibit anything which shali be expressly permitted by our licence, or by the licence giren on Our behalf by a Secretary of State, or the Board of Trade, whether such licences be especially granted to individuals or be announced as applying to classes of persons. 9. This Proclamation shali be called theTRADING WITH THE ENEMY PROCLAMATION No. 2. Auszugsweise Übersetzung: 1. Die Verordnung von d. August und § 2 der Verordnung vom 12. August -sowie jede zu ihrer Er läuterung amtlich erlassene öffentliche Bekannt machung werden hiedurch aufgehoben und vom heu tigen Tage ab durch die gegenwärtige Verordnung ersetzt. 2. Der Ausdruck „Feindesland" in dieser Ver ordnung -bedeutet die Gebiete des Deutschen Reiches und der Doppelmonarchie Lfterreich-Ungarn mit allen ihren -Kolonien und Schutzgebieten. 3. Der Ausdruck „Feiud" in dieser Verordnung bedeutet eine Person oder eine Gesellschaft von Per sonen, gleichviel welcher Staatsangehörigkeit, die im Feindeslan-de wohnen und dort ein Geschäft oder ein Gewerbe betreiben, schließt aber nicht Personen feindlicher Staatsangehörigkeit ein, die weder im Feindeslande wohnen noch dort ein Geschäft oder ein Gewerbe betreiben. In bezug auf Gesellschaften mit Korporationsrech-ten haftet der feindliche Cha rakter nur an solchen, die in einein feindlichen Lande Korporationsrechte besitzen. Gegenwärtig gelten folgende Verbote (von nach stehenden Ausnahmen abgesehen): (1.) Es darf leine Summe Geldes an einen Feind oder zu seinen Gunsten gezahlt werden. (2.) Für die Zahlung einer Schuld od-er einer anderen Summe Geldes darf mit einem Feinde oder zu seinen Gunsten kein Vertrag geschlossen, noch einem Feinde oder zu seinen -Gunsten Sicherheit da für geleistet werden. (3.) Es dürfen zugunsten eines Feindes keine Handlungen -vorgenommen werden, wie Trassieren, Akzeptieren, Zahlen, Vorlegen zum Akzept oder zur Zahlung, oder anderweitiges Verfahren mit einem Handelspapiere. (4.) Es ist verboten, ein Handslspapier, das sich im Besitze eines Feindes befindet oder zu seinen Gunsten gehalten wird, zu akzeptieren, einzulösen oder anderweitig damit zu -verfahren, mit der Maß gabe, daß dieses Verbot nicht als übertreten gelten soll, wenn eine Person keinen triftigen Grund hat, anzunehmen, daß das Papier von einem Feinde be sessen oder zu seinen Gunsten gehalten wird. (5.) Es ist verboten, in Staatspapieren, Aktien oder anderen Sicherheiten mit einem Feinde ein neues Geschäft abzuschließen oder bereits schwe bende Geschäfte zu beendigen. (6.) Es ist verboten, neue See-, Lsbens-, Feuer oder sonstige Versicherungspolizzen mit einem Feinde oder zu seinen Gunsten abzuschließen, sowie mit einem Feinde oder zu seinen Gunsten vor Aus bruch des Krieges abgeschlossene Versicherungen oder Risikos, die sich aus einer Versicherungspolizze oder einem Versicherungsverträge (mit Einschluß von Rückversicherung) ergeben, zu übernehmen oder in Wirksamkeit treten zu lassen. (7.) Es ist verboten, Güter, Waren oder Kauf- nmnnsgut unmittslb-ar oder mittelbar an ein feind