79 liches Land oder an «inen Feind oder für deren Ge brauch oder zu deren Gunsten zu liefern oder von ihnen zu beziehen, ferner Güter, Waren oder Kauf mannsgut unmittelbar oder mittelbar an eine Per son oder für deren Gebrauch oder zu deren Gunsten zu liefern oder von einer Person zu beziehen, um sie nach einem feindlichen Lande oder an einen Feind oder aus einem feindlichen Lande oder von einem Feinde zu befördern, sowie mit Gütern, Waren oder Kausmannsgut zu handeln oder sie zu führen, die für ein feindliches Land oder einen Feind bestimmt find oder aus einem feindlichen Lande oder von einem Feinde kommen. (8.) Es darf einem britischen Schiffe nicht er laubt werden, nach einem Hafen oder Platze in einem feindlichen Lande zu fahren, dort anzulaufen oder mit ihm in Verbindung zu treten. (9.) Es darf kein kommerzieller, finanzieller oder sonstiger Vertrag oder eine derartige Verpflich tung mit einem Feinde oder zu seinen Gunsten abge schlossen oder eingegangen werden. (10.) Es dürfen mit einem Feinde keine Ge schäfte abgeschlossen werden, wenn sie ktrdj eine Kabinettsorder verboten sind, die auf Vorschlag eines Staatssekretärs erlassen und veröffentlicht ist, selbst wenn sie sonst gesetzlich oder nach dieser oder einer anderen Verordnung erlaubt wären. 5. Wer in Zuwiderhandlung gegen das Gesetz eine der vorbezeichneten Handlungen begehen, unter stützen oder fördern sollte, macht sich eines Vergehens schuldig und wird demgemäß bestraft werden. 6. Indessen sollen, wenn ein Feind ein Zweig geschäft in einem britischen, verbündeten oder außer halb Europas gelegenen neutralen Gebiete besitzt, Geschäftsabschlüsse durch ein solches Zweiggeschäft vlder mit einem solchen Zweiggeschäfte nicht als Ge schäftsabschlüsse durch; einen Feind oder mit einem Feinde behandelt werden. 7. Keine Bestimmung in dieser Verordnung soll so angesehen werden, als wenn durch sie Zahlun gen von Feinden oder für deren Rechnung an Perso nen, die in unseren Ländern wohnen, ein.Geschäft oder Gewerbe betreiben oder sich aufhalten, verboten würden, wenn diese Zahlungen von Geschäften her rühren, die vor Ausbruch des Krieges abgeschlossen oder anderswie erlaubt sind. 8. Keine Bestimmung in dieser Verordnung soll so verstanden werden, als wenn durch sie etwas ver boten würde, was durch. Unsere Genehmigung oder durch die in Unserem Namen von einem Staatssekre tär oder vom Handelsamt erteilte Erlaubnis aus drücklich gestattet wird, ohne Rücksicht darauf, ob solche Erlaubnis einzelnen Personen besonders er teilt wird oder der Bekanntmachung gemäß auf Ge sellschaften von Personen Anwendung findet. 9. Diese Verordnung soll die Verordnung, be treffend den Handel mit dem Feinde, Nr. 2, genannt werden. Licence granteck by ttie Secretary of State, September 22, 1914, uncker tbe Tracking with the Enemy Proclamation, No. 2, permitting certain Payments, Exchange Transactions and Receipts. Whereas etc. etc.. . . Now I, the Right Honourable Reginald McKenna, one of His Majesty’s Principal Secretaries of State, hereby anthorize such persons as may be empowered by the Lords Commissioners of His Majesty’s Treasury in that behalf to make such payments and to carry out such exchange transactions for the benefit of per sons resident in an enemy country as their Lordships may from time to time sanction, or to receive payment of monies from persons resident in an enemy country in such cases as their Lordships may from time to time sanction. Licence granted by the Board of Trade, Sep tember 23, 1914, under the Trading with the Enemy Proclamation, No. 2, permitting Pay ment of certain Fees in respect of Patents, Designs and Trade Marks*). Whereas etc. etc.. . . “The express! on ‘ enemy country' in this Procla mation means the territories of the German Empire and of the Dual Monarchy of Austria-Hungary, together with all the Colonies and Dependencies thereof. „The expreseion ‘ enemy ’ in this Proclamation means any person or body of persons of whatever nationality resident or carrying on business in the enemy country, but does not include persons of enemy nationality who are neither resident nor carrying on business in the enemy country. In the case of incor porated bodies enemy character attaches only to those incorporated in an enemy country.” And whereas it was also declared by the said Proclamation that from and after the date of the said Proclamation, all persons resident, carrying on bussiness, or being in His Majesty’s Dominions were prohibited from doing certain acts therein more specifically referred to: And whereas it was further declared by the said Proclamation as follows: — “Nothing in this Proclamation shall be taken to prohibit anything which shall be expressly permitted by Our licence, or by the licence given on Our behalf by a Secretary of State, or the Board of Trade, whether such licences be especially granted to individuals or be announced as applying to classes of persons.“ And whereas it appears desirable to graut the licence hereinafter set out; Now therefore the Board of Trade, acting on behalf of His Majesty, and in pursuance of the power reserved in the said Proclamation, do hereby giye and graut licence to all persons resident, carrying on business, or being in His Majesty’s Dominions, To pay any fees necessary for obtaining the graut, or for obtaining the rehewal of Patents, or for obtaining *) Aufgehoben durch Verordnung vom 4. November 1914, stehe Seite 106.