26 ja auch das noch bis in die jüngste Zeit hinein von ver schiedenen Seiten lebhaft bestritten. Die Einfuhr von Rohtabak und insbesondere von Tabakerzeugnissen pflegt in der zweiten Hälfte des Kalenderjahres stärker als in der ersten zu sein. Daß die Einfuhr auch im Jahre 1911 während der zweiten Hälfte die der ersten Hälfte übersteigen wird, ist immerhin möglich; daß sie sich abschwächen sollte, darf als in hohem Grad unwahrscheinlich gelten. Wenn wir der nach folgenden Berechnung eines Jahresertrages die durch die Handelsstatistik nachgewiesenen Einfuhrresultate der Monate Januar bis einschließlich Juni 1911 zu Grunde legen, so kann das Jahreserträgnis des Tabakzolls viel leicht etwas zu niedrig, doch keineswegs in seinerGesamtheit zu hoch gegriffen sein. Dasselbe wird der Fall sein, wenn wir auch die in den sechs Monaten Januar bis Juni 1911 er reichte Höhe der Zigarettensteuersolleinnahme als in Zu kunft einem Rückgänge nicht ausgesetzt ansehen, und ebenso wird es als bedenkenfrei gelten dürfen, wenn für die inländische Tabaksteuer der ungefähre Ertrag des Erntejahres 1910 eingesetzt wird. Danach ergibt sich aus den Tabakabgaben und der Zigarettensteuer die folgende Jahreseinnahme: Zoll für 720000 dz unbearb. Ta bakblätter zu 85 M. f. d. dz Mark 61353000 ,, „ 13300 „ Tabaklaugen „ 100 „ „ „ „ 1330000 „ „ 12200 „ Tabakrippen „ Ü'Z n tt rt n 1037000 - » 3700 „ Karotten ,, 210 „ „ „ .. 777000 64497000