35 lich war. Eine Moderichtung nur entfernt ähnlicher Art war aber für keine andere Tabakgenußart vorhanden, und so dürfen jedenfalls hinsichtlich der vom Wertzölle berührten Genußarten, also der Genußarten ausschließlich der Zigarette, alle Zweifel darüber schwinden, daß die günstige Entwicke lung des allgemeinen Verbrauchs der verhältnismäßig ge ringen Belastung derbilligenSortenzuzuschreibenist. Mußte es doch für die allgemeine Berbrauchsentwickelung zweifel los von größtem Einflüsse sein, ob jedes Kilogramm aus ländischen Rohstoffes den gleichen Zoll trägt oder ob ein Kilogram m Deckblatt der billigsten Zigarre mit 80 Pfennigen, der feinen Zigarre mit 8 Mark, ein Kilogramm Domingo einlage für billige Zigarren mit etwa 30 Pfennigen, ein Kilogramm feinster Havanaeinlage mit etwa 3 Mark be lastet ist. Das find Beispiele so gewaltiger Belastungs unterschiede, daß die Versuche, die Gerechtigkeit und Wirk samkeit des Wertzolls nach der Richtung der unterschied lichen Belastung der verschiedenen Verbraucherklassen ab zuleugnen, endlich verstummen sollten. Wenn beklagt wird, daß eine Preissteigerung für billige Rohstoffe statt gefunden hat, so hat das in den allgemeinen Verhältnissen des Weltmarktes seinen Grund, die für einen allgemeinen Welthandelsartikel wie Tabak die Preisgestaltung am nachhaltigsten bestimmen und die denn auch trotz des Wertzolles zur Zeit gerade die allerg rö ßte Preissteigerung bei den feinsten und teuersten Decktabaken herbei führten. Es ist vielleicht eines der sprechendsten Bei spiele für die leidenschaftliche Voreingenommenheit, unter 3*