Rosolsäure

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Rotbuchenholz

nste.  Außerdem  wird  noch  in  Engiechenland,
  Korsika  und  Sardinien
&gt;ch  kommen  die  in  diesen  Ländern
Imengen  für  den  Handel  nicht  in
L  ist  eine  farblose,  gelbliche  oder
che  Flüssigkeit  von  kampferartigem
bitter  aromatischem  Geschmack.
.  beträgt  0,900—0,920,  es  kommen
htere  Öle  vor,  doch  soll  das  spez.
Is  unter  0,895  liegen.  Als  wichdteile
  sind  Einen,  Kamphen,
pfer  und  Borneol  abgeschieden
;ht  die  Polarisationsebene  gewöhns,
  «„bis  +  15,  doch  ist  an  zweifelizösischen
  und  spanischen  R.  auch
ölt  Linksdrehung  beobachtet  worin ­
  den  meisten  Fällen  die  Folge
hung  mit  Terpentinöl  ist.  Ein
ites  Fälschungsmittel  ist  leichtes
R.  und  Lavendelöl  dürfen  dem
rgällten  Spiritus  zugesetzt  werden,
aber  folgenden  gesetzlichen  Beitsprechen ­
  :
I.  Lavendelöl.
i  Geruch.  —  Die  Farbe  des
■  soll  die  des  Holzgeistes  sein.  Das
charakteristischen  Geruch  der  La-1
  haben.
Die  Dichte  des  Lavendelöles  soll
zwischen  0,880  und  0,900  liegen,
t  in  Branntwein.  —  10  ccm
sollen  sich  bei  20"  C  in  30  ccm
von  63  Gewichtsprozent  klar  lösen.

-  II.  Rosmarinöl.
I  Geruch.  —  Die  Farbe  des
soll  die  des  Holzgeistes,  der  Gempferartig
  sein.
Die  Dichte  des  Rosmarinöles
Grad  zwischen  0,895  und  0,920

t  in  Branntwein.  —  10  ccm
sollen  sich  bei  20 0  in  too  ccm
von  7Z,Z  Gewichtsprozenten  klar
ind  von  den  amtlich  bestellten
aufbin  zu  prüfen,  ob  sie  den  Verorderungen ­
  entsprechen,
ein  Triphenylmethanfarbstoff,  kann
aufgefaßt  werden,  in  welchem
_  off  durch  Sauerstoff,  die  Amido-Hydroxyl
  ersetzt  ist,  und  entder
  Formel  C  .  (C 6 H 4  .  OXCgH*  .
Hg.  OH).  Sie  entsteht  bei  der
a  Salpetriger  Säure  auf  Rosanilin
der  hierbei  entstehenden  Diazo-•ch
  Wasser.  Die  R.  bildet  einen
Korallins  (s.  d.).  In  reinem  Zuals
  Indikator  benutzt.
°^ferdehaare)  bilden  nach  entinigung
  und  Sortierung  eine  wichzare
  für  zahlreiche  technische
Schwanz-  oder  Schweifhaare
st  mit  Wasser  ausgekocht  und
Hecheln  in  lange  und  kurze  ge-^eren,
  die  mindestens  6dm  messen
ißland  aber  bisweilen  in  8  dm
1,  werden  in  ihren  besten  weißen
zug  von  Violinbogen,  in  den  geringeren ­

  farbigen  Marken  zu  Web-  und  Flechtwaren ­
  sowie  zu  Haarbüschen  für  Soldatenhelme
benutzt.  Die  Gewebe  bestehen  entweder  ganz
aus  R.,  wie  bei  Siebböden,  Beuteltuch  und
Möbelüberzügen,  oder  aus  Mischgeweben  mit
Kette  aus  Baumwolle,  Manilahanf  u.  dgl.  für
Hüte,  Mützen,  bauschendes  Unterfutter,  Halsbinden, ­
  Bänder,  Schnüre  und  andere  Posamentierwaren. ­
  —  Die  kurzen  R.,  von  der  Mähne
der  Pferde,  kommen  entweder  roh,  oder  öfter
schon  gesotten  und  gesponnen,  d.  h.  in  Zöpfe
zusammengedreht,  zum  Verkauf.  Durch  das  Sieden ­
  oder  Dämpfen  werden  sie  sowohl  gereinigt,
als  zum  Kräuseln  geneigt  gemacht  und  heißen
daher  Krullhaare.  Sie  sind  entweder  noch  in
Zöpfen  oder  wieder  aufgedreht  und  auseinandergezupft ­
  und  bilden  das  beste  Polstermaterial  für
Möbel,  Sättel,  Kissen  und  Matratzen,  dem  allerdings ­
  bei  seiner  Kostspieligkeit  häufig  billigere
Ersatzmittel  untergeschoben  werden.  Gute  R.
sind  sehr  hart  und  elastisch,  schon  gebrauchte
erhalten  ihre  Elastizität  wieder,  wenn  man  sie
auskocht  und  zum  Trocknen  auf  Stöcke  wickelt.
Die  Krullhaare  dienen  ferner  zum  Drehen  von
Haarschnuren  zu  Seilen,  zu  Haardecken,  Preßtüchern,
  Haarsohlen  u.  dgl.  Die  kürzesten  Haare,
welche  die  allgemeine  Hautdecke  des  Pferdes
bilden  und  in  Gerbereien  abfallen,  haben  nur
geringen  Wert  und  werden  mit  Kuh-  und  Kälberhaaren ­
  gemengt  für  geringe  Polsterungen  sowie
als  Zusatz  zu  Filz,  Mauerputz  und  zur  Herstellung ­
  von  Blutlaugensalz  verwandt.
Roßkastanien,  die  Früchte  der  Roßkastanie,
Aesculus  Hippocastanum,  enthalten  in  einer
stachligen  grünen  Kapsel  je  1—3  braunglänzende ­
  Samen  mit  weißem  Nabel.  Die  grüne  fleischige ­
  Schale  ist  durch  eine  besondere  Gerbsäure
charakterisiert.  Die  stark  bitter  schmeckenden
Samen  enthalten  neben  rund  150/0  Wasser,  7  °/o
Stickstoffsubstanz,  5  °/o  Fett,  3  0 /o  Rohfaser  und
2  0/0  Asche  68  °/o  stickstofffreie  Extraktstoffe,
davon  28  °/o  Stärke.  Während  die  Roßkastanien
im  Frieden  meist  zur  Schweinemast  benutzt  wurden, ­
  hat  man  im  Kriege  versucht,  sie  auch  zur
menschlichen  Ernährung  heranzuziehen.  Zu  dem
Zwecke  ist  vorgeschlagen  worden,  die  den  bitteren ­
  Geschmack  bedingenden  Saponine  und  Gerbstoffe ­
  durch  Behandlung  mit  alkalischem  Wasser
oder  mit  Alkohol  zu  entfernen.  Die  praktische
Durchführung  dürfte  aber  an  der  Kostspieligkeit ­
  der  Verfahren  scheitern.
Roßkastanienholz  von  Aesculus  Hippocastanum ­
  ist  gelblichweiß  bis  rötlichgelb  und
grobfaserig,  besitzt  aber  feinen  Spiegel.  Da  es
ziemlich  weich  ist  und  leicht  fault,  ist  es  zu
Bauholz  nicht  geeignet.
Roßschwefel  (lat.  Sulfur  caballinum,  s.  griseum,
  frz.  Soufre  caballin,  engl.  Horse  sulphur),
der  beim  Reinigen  des  Rohschwefels  durch  Sublimation ­
  in  den  Apparaten  verbleibende  graue
Rückstand,  der  noch  Schwefel  enthält,  wird
in  der  Tierheilkunde  benutzt.
Rotbuchenholz.  Die  Rotbuche,  Fagus  silvatica,
  liefert  ein  außerordentlich  hartes  Holz
von  rötlicher  Farbe  und  großem,  glänzendem,
dunkelbraun  gefärbtem  Spiegel.  Es  hat  nächst
dem  Eichenholze  die  breitesten  Markstrahlen,
läßt  sich  gut  spalten  und  glatt  bearbeiten  und
bekommt  keine  Risse,  ist  aber  sehr  dem  Werfen