Joseph  Schumpeter,

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des  Unternehmertums  mit  der  Bankwelt  in  dem  geschilderten
Mechanismus,  von  welchem  die  Preisbewegung  ein  wesentliches
Rad  ist.  Und  der  Sinn  der  Preissenkung  der  Depressionsperiode
ist  die  Realisierung  der  Errungenschaften  der  Aufschwungsperiode ­
  für  alle  Kreise  der  Volkswirtschaft  —  mit  Ausnahme  der
an  jene  Betriebsformen  geknüpften  Interessen,  welche  durch  den
vorhergehenden  Aufschwung  technisch  oder  kommerziell  überwunden ­
  worden  sind.  Es  ist  klar,  daß  ein  ideal  funktionierendes
sozialistisches  Zentralbüro  die  gleiche  Aufgabe  unendlich  viel
vollkommener  lösen  würde.  Es  ist  ebenso  klar,  daß  man,  wenn
man  dieses  Zentralbüro  für  unmöglich  oder  seine  Zeit  für  noch
nicht  gekommen  hält  und  prinzipiell  oder  vorläufig  an  der  kapitalistischen ­
  Welt  festhält,  nicht  ohne  weiteres  den  Teil  des  Mechanismus ­
  verwerfen  kann,  der  das  eigentliche  Vehikel  des  wirtschaftlichen ­
  Fortschrittes  ist.
Den  Wechsel  von  Prosperität  und  Depression  ein  rein  monetäres ­
  Phänomen  zu  nennen,  ist  also  einfach  falsch,  wenn  damit
gemeint  ist,  daß  dieser  Wechsel  gar  keine  volkswirtschaftliche
Funktion  und  seine  Ursache  lediglich  in  den  Mängeln  unseres
Kreditsystems  habe.  Und  zu  sagen,  daß  die  Instabilität  der
Preise  ihrerseits  die  Ursache  periodischer  Krisen  sei,  heißt  den
Kausalzusammenhang,  soweit  zwischen  diesen  beiden  Dingen  ein
einfacher  Kausalzusammenhang  überhaupt  besteht,  geradezu
umdrehen.  So  muß  in  diesem  Fall  von  Preisschwankungen
konstatiert  werden,  daß  das  Programm  der  Reformer  auf  einem
theoretischen  Fehler  beruht.  Die  Sache  liegt  umgekehrt  wie
beim  Goldproblem.  Dort  war  die  theoretische  Basis  des  Reformprogramms ­
  in  Ordnung,  und  unsere  abweichende  Meinung  beruhte ­
  im  wesentlichen  auf  einer  Differenz  in  der  Einschätzung
der  Daten  der  heutigen  Situation  und  von  praktischen  Zweckmäßigkeiten. ­
  Hier  aber  geht  der  Gegensatz  tiefer.  Der  Fehler
ist  nicht  geldtheoretischer  Natur,  er  liegt  vielmehr  in  einer,  wie
ich  glaube,  mangelhaften  Analyse  des  Wesens  des  Konjunkturwechsels, ­
  in  dem  Abhandensein  einer  leistungsfähigen  Krisentheorie. ­
  Bei  Keynes  und  Hawtrey  vermag  ich  überhaupt  keine
zu  finden.  Aber  dieser  Mangel  der  Analyse  ist  ganz  allgemein
und  erschwert  die  theoretische  und  praktische  Arbeit  auf  diesem
ganzen  Gebiet,  das  sonst  im  Zusammenhang  mit  den  Fortschritten
der  ökonomischen  Meteorologie  und  besonders  durch  die  amerikanischen ­
  Detailuntersuchungen  sich  zu  dem  vielleicht  fort-