■ voraufgingen, daß wir im großen Irrgarten der Dinge schließlich ungefähr dorthin gelangt sind, wohin wir gelangt wären, wenn man das Erbe der Früheren bewußt und planmäßig ausgearbeitet hätte. Um das zu zeigen, habe ich früher die Frage erörtert, wohin eine solche bewußte und planmäßige Ausarbeitung geführt hätte. Und siehe da — nun können wir auf diese Frage antworten: Sie hätte uns ungefähr dort hin geführt, wo wir tatsächlich stehen, nur viel schneller und besser. Wie war das möglich, wie kam das? Ein Blick auf den Gang der Dinge wird es uns lehren. Nehmen wir als erstes Beispiel die Nationalökonomie. Hier ist die Sache besonders klar, weil, wie schon gesagt, in dieser Disziplin das Erbe des 18. Jahrhunderts aus den Händen A. Smith’ von einer energischen Gruppe von Forschern übernommen und nach einer Richtung hin kräftig ausgearbeitet wurde. In den ersten Jahr zehnten des 19. Jahrhunderts gab es da, besonders in England, aber auch anderwärts, einen prächtigen Aufschwung analytischer Arbeit, in dessen Zentrum der Name Ricardos steht. Aber dieser Aufschwung war doch nur das letzte Aufflackern eines Feuers bestimmt von der Welle des Historismus ausgelöscht zu werden? Eben nicht — die das glaubten, haben sich sehr getäuscht und sehen heute ihren Irrtum ein. Das Feuer verlöschte nicht, es brannte weiter und schließlich griff es — seit etwa dreißig Jahren — mächtig um sich. Die Gruppe englischer Theoretiker pflanzte sich fort und arbeitete weiter — auf Ricardo folgten Senior und vor allem Mill und dieser herrschte