mit eingezahlten Anteilen von 14 Gartenbau-Genossenschaften 54324 Lei 15 Werkzeug-Genossenschaften 61611 „ 18 Bank-Genossenschaften 60814 „ 72 Mäßigkeitsvereine 199656 „ 204 Konsumvereine 1156815 „ 86 Wald-Genossenschaften 881106 „ 100 Pacht-Genossenschaften 601821 „ welche 74450 ha um einenZins von2489971Lei in Pacht nahmen.*) 4. Verkehr a) Straßen, Schiffahrt, Eisenbahnen Der Hauptverkehr Rumäniens erfolgt zu Wasser, auf dem Meere und auf der Donau. Für den Seedienst besaß das Land 1910 6 Postdampfer mit zusammen 32213 indizierten Pferdekräften und einem Deplacement von 19256 Registertonnen, welche den Dienst zwischen Constanfa- Konstantinopel-Smyrna und Alexandrien versahen, und 6 Fracht dampfer mit 6600 indizierten Pferdekräften und einem Deplace ment von 25800 Registertonnen, die auf der Linie Braila-Rotter- dam verkehrten. Diese Schiffe haben im erwähnten Jahre 161 Fahr ten im Gesamtausmaße von 281773 km zurückgelegt und hierbei 73106 t Getreide, 37540 t Kohle, 19067 t Holz, 2377 t Eisen und 26572 t anderer Waren gegen einen Frachtpreis von 1472871 Lei befördert. Die Gesamteinnahmen des staatlichen Schiffahrts betriebes beliefen sich auf 3488942 Lei, die Gesamtausgaben auf 6161134 Lei, so daß sich ein Verlust von 1672192 Lei ergab. Der Verkehr auf der Donau erfolgt ungestört, seitdem die Donaukommission den Sulinaarm vertieft, Rumänien den Donaulauf bis Verciorova verbessert, und Ungarn das Eiserne Tor besser passierbar gemacht hat. Die Donau ist heute so korrigiert, daß bis Bräila Schiffe von 4000 t und bis Turn-Severin solche von 600 t und flache Boote von 2000 t fahren können. Die Schiffahrt auf der Donau wurde bis 1866 fast ausschließlich von Ausländern betrieben. Nur allmählich trat Rumänien in Konkurrenz und richtete erst durch ein Gesetz vom Jahre 1887 den Flußschiffahrts dienst ein. Dieser Dienst ressortiert vom Ministerium für öffentliche Arbeiten und wird durch die Schiffahrtsdirektion (directiunea *> Vgl. Anuarul statistio al Rom&niei 1912 V. 206 ff.