34 Der Wertgedanke“, Der tatsächlichen Übung nach werden also die fraglichen beiden Ausdrücke geradezu als gegenseitig vertretbar, als syno nym geachtet, ganz unabhängig davon und ohne Rücksicht darauf, daß innerhalb einzelner „Werttheorien“ und für den Teil derselben das gegenseitige Verhältnis der beiden Ausdrücke geklärt erscheint. Lauter als alles spricht aber diese eigentümliche Quasi-Synonymie dafür, wie dunkel und vollkommen ungeklärt dieses Verhältnis im Rahmen der „Wertlehre“ geblieben ist. Von daher kann also jener Einwand die erste und wichtigste Bedingung seiner Gültigkeit nicht ziehen. Unter der Berufung auf die tatsächlichen Verhältnisse in der „Wertlehre“ stellt er sich als eine wortschale Ausflucht heraus. Wenden wir uns aber noch der Frage zu: Verträgt sich mit den Tatsachen, die nun erst zur Erwähnung gekommen sind, die Fassung des fraglichen Gedankens, wie er sie oben erhalten hat? Kann man behaupten, daß in der „Wertlehre“ herkömmlich so vorgegangen würde, als stünde die Wissenschaft vor einem Singularobjekte „Wert“, wenn eine Anzahl von Theoretikern den Gegenstand, den sie im Rahmen der „Wertlehre“ zu erledigen suchen, als „wirtschaftlichenWert“ namhaft machen ? Es läßt sich aber nun leicht zeigen, daß wir diese Frage rück haltlos bejahen können, und zwar gerade in Anbetracht jener eigen tümlichen Quasi-Synonymie der beiden Ausdrücke „Wert“ und „wirt schaftlicher Wert“. Wenn man nämlich davon ausgeht, daß mit diesem merkwürdigen Verhältnis nicht ein barer Unsinn, ein überaus krasser Gedankenfehler vorliegt, so ließe sich ihm eine zweifache logische Deutung geben. B e i d e Deutungen aber rechtfertigen die angegriffene Fassung unseres Gedankens. Nach der ersten Deutung könnten die Ausdrücke „Wert“ und „wirtschaftlicher Wert“ in dem Sinne Eines besagen wollen, daß der Zusatz „wirtschaftlich“ unwesentlich sei, daß er sozusagen nur eine rednerische Beigabe vorstelle, die sich im Rahmen unserer Wissen schaft recht gut ausnimmt, mit der aber nicht soweithin etwas Wesent liches ausgedrückt wird, um davon Notiz nehmen zu müssen. Dann würde man im Grunde auch nur „Wert“ meinen, obwohl man von „wirtschaftlichem Wert“ spricht. Eine Untersuchung aber, von den kritischen Anforderungen der vorliegenden, müßte jene rednerische Beigabe natürlich weglassen, und so täten wir vollkommen Recht daran, zu behaupten, daß man jenes Singularobjekt der Wissenschaft aus drücklich unter „Wert“ vor gesetzt vermeint. Im Sinne der zweiten Deutung könnte man gerade umgekehrt geltend machen: Auch dann, wenn bloß der Ausdruck „Wert“ ge-