36 ,0er Wertgedanke“, es zu determinieren wäre — in einer mannigfachen Weise weiter er ledigen ließe. Die Vielheit der möglichen Determinationen würde nur der Vielheit der Gesichtspunkte entsprechen, unter denen jenes Ob jekt, ohne Beirrung seines singulären Charakters, von einem bestimmten Punkte an seiner weiteren Erledigung zuführbar erschiene. Nebenbei gesagt, wäre dieser Gesichtspunkt, als ein bestimmter, eindeutiger, not wendig immer vorhanden. Denn er ist eins mit demjenigen, unter welchen man ganz im allgemeinen an die Erledigung des bewußten Objektes herangetreten wäre: also z. B. im Rahmen einer bestimmten Wissenschaft. Aber die Möglichkeit verschiedener Determinationen (unter welchen jene nach „wirtschaftlich“ nur die eine), sie verträgt sich nicht bloß mit der eventuellen Singularität des unter „Wert“ Vorgesetzten Ob jektes, des letzteren Singularität wäre vielmehr sogar die wesent liche Bedingung dafür, daß auch das unter „wirtschaftlichem Wert“ und erst nachher zu erledigende Objekt seinerseits singulären Cha rakters sei. Denn sobald schon das Determinierte „Wert“ nicht ein und dasselbe, ein ständig Nämliches wäre, dann schon gar nicht das Produkt der Determination. Letzteres ist in dieser Hinsicht offenbar das abhängig Bedungene, ersteres aber das unabhängig B e - dingende. Selbst also im Falle der Zulässigkeit der zweiten Deu tung, sobald in der „Wertlehre“ stets und auch dort „wirtschaftlicher Wert“ gemeint wird, wo man einfach von „Wert“ spricht, auch dann wäre jener Einwand hinfällig. Denn wir brauchen aus dem eben Er örterten nur die Anwendung zu machen, um zu erkennen, daß sich jenes Verhältnis einer allseitigen Relevanz der Aussagen in der „Wert lehre“ doch nicht auf das Dasein und die ständige Nämlichkeit eines unter „wirtschaftlichem Wert“ gedachten Objektes, sondern auf das Dasein und die ständige Nämlichkeit eines unter „Wert“ schon vor her zu denkenden Objektes in letzter und ausschlaggebender Linie gründen würde. Es geschieht daher mit vollem Rechte, wenn wir dem Gedanken, der dem herkömmlichen Gebaren der „Wertlehre“ zu unterlegen ist, den Inhalt zuschreiben: Es sei der Wissenschaft unter „Wert“ ein Singularobjekt vorgesetzt. III. Der gesuchte Beweis ist nun erbracht. Ein Gedanke des be wußten, und genau dieses Inhaltes spielt in der Tat die Rolle, daß er