Bik 686*^»*21. 3.46 Anhang. 65 wären, da sie das unter „Wert“ Erledigte erst gefunden haben wollen, vor, daß sie „nur den Tauschwert behandeln“; so u. a. Marx, Bastiat. Umgekehrt kann der Vorwurf jener „Einseitigkeit“ gerade die „Werttheorie“, die am klarsten den Fall A repräsentiert, jene von Dietzel, nicht treffen, weil in ihr das unter „Wert“ Erledigte ausdrücklich eine Einteilung nach „Tauschwert“ und „Gebrauchs wert“ erfährt (a. a. O. S. 206). Um aber einen dritten Gegengrund sachlicher Natur zu würdigen, ist zunächst wohl zuzugeben, daß sich — im schroffen Gegensätze zu den „Werttheorien“ des Falles B — die „Werttheorien“ des Falles A in ihren Antworten auf die Naive Wertfrage inhaltlich sehr nahe kommen, soweit sie eine Antwort darauf nicht überhaupt ablehnen. Die Begründung des letzteren Verhaltens stimmt aber mit dem ersteren Umstand gut zusammen: Was wie etwas allgemein Bekanntes behandelt wird, muß doch von Haus aus sozusagen einschichtiger Natur sein. Ich kann es hier nur andeuten, daß die „Werttheorien“, welche das unter „Wert“ zu Erledigende nach dem Falle A auffassen, in der Tat gemeinsame Anlehnung an einen volks tümlichen Begriff nehmen, der in dem Sinne Eines ist, daß er eben dem füllu tracht einen Sprachzeichen „Wert“ die geläufigste begriffliche Aus- n S bedeutet, soweit man den allgemeinen Sprachgebrauch in Be nimmt. Wenn nun daraufhin dasjenige, was diese „Werttheorien unter „Wert“ zu erledigen suchen, als Eines für sich, gesondert n e n n a erscheinen darf, so ist überdies noch ferner zuzugeben, daß die meiste dieser „Werttheorien“ in der Tat hierfür den Namen „Tauschwer (»value in exchange“, „valeur echangeable“ usw.) in ausdrückliche Ve Wendung nehmen. Allein, es fällt doch sehr in Betracht, in welche Sinnesmeinung dies eigentlich geschieht! Wenn z. B. J. • J seinem Briefe anMalthus, zitiert bei Friedländer, „Th. des Wertes D °, r ? at 1852, S. 9 ) schreibt: „Adam Smith, apres qul1 y a deux sortes de valeurs, l’une valeur en usage et laute vsde en echange, abandonne completement la premiere et s occupe d tout le cours de son ouvrage da la valeur echangeab e umquement. Cest c. que vous V Q U s.meme, M, ce qua fa.t MrR.cardo, cest ce que j’ai fait, c'est ce que nous avons fait tous par la raison qu’B n’y a pas d - autre valeur en economie politique, que celle-la e t sujette ä des lobe fixes, qu’elle seule se forme, se distribue et se reg suivant des regles invariables et qui peuvent devemr lobjet dune etud scientifique.“ — so spricht er es beinahe wörtlich aus, daß er das u „Wert“ zu Erledigende in etwas vorhanden sieht, das nur desha „Tauschwert“ zu nennen sei, weil daneben etwas, was eben gar n als wissenschaftlicher Gegenstand in Betracht kommen kann, auc V. O o Gottl-Ottlili e nfeld, Wirtschaft als Leben.