Beziehungen der Kaufkraft des Geldes zur Verkehrsgleichung. 11 Wenn wir die Schecks beiseite lassen, können wir den Tauschverkehr in drei Klassen einteilen: in den Austausch von Gütern gegen Güter oder den Tauschhandel; in den Austausch von Geld gegen Geld oder Geldwechsel und in den Austausch von Geld gegen Güter oder Kauf und Verkauf. Nur die letztgenannte Art des Austausches führt zu der Erscheinung, die wir den „Umlauf“ des Geldes nennen. Der Geldumlauf bedeutet daher den Gesamt betrag seiner Umsätze gegen Güter. Alles für den Umlauf bestimmte Geld, d. h. alles Geld mit Ausnahme dessen, das sich in den Banken und in den Kassen der Regierung der Vereinigten Staaten befindet, wird „in Umlauf befindliches Geld“ genannt. BARGELD 2 /3 MILLI ARDEN DEM SCHECKVERKEHR UNTERWORFENE BANKDEPOSITEN 87* MILLIARDEN KREDITGELD or~ mr~ Fig. 1. Hauptaufgabe dieses Buches ist die Erklärung der Ursachen, durch die die Kaufkraft des Geldes bestimmt wird. Die Kaufkraft des Geldes wird durch die Quantitäten anderer Güter bestimmt, die eine gegebene Geld quantität zu kaufen vermag. Je niedriger die Preise von Gütern sind, desto größer sind die Quantitäten, die mit einem gegebenen Geldbeträge gekauft werden können, und desto höher ist daher die Kaufkraft des Geldes. Je höher wir die Preise von Gütern finden, desto geringer sind die Quantitäten, die mit einem gegebenen Geldbeträge gekauft werden können, und desto niedriger ist daher die Kaufkraft des Geldes. Kurz, die Kaufkraft des j . Geldes ist das Gegenstück (reciprocal) des Preisniveaus; das Studium der; f! Kaufkraft des Geldes ist daher mit dem Studium der Preisniveaus identisch. § 2. Wenn man von dem Einfluß der Depositenumlaufsmittel oder Schecks absieht, kann man sagen, daß das Preisniveau nur von drei Ursachengruppen