22 II. Kapitel. 1. Wenn U und Q unverändert bleiben, während G in irgendeinem Ver hältnis variiert, dann wird sich die Geldseite der Gleichung in demselben Verhältnis verändern, und ihre gleiche Größe, die Güterseite, muß sich daher in demselben Verhältnis ebenfalls verändern. Infolgedessen werden sich entweder alle p in diesem Verhältnis ändern, oder es werden sich einige p in diesem Verhältnis mehr und andere weniger verändern, und zwar in aus reichendem Maße, um einen Ausgleich herbeizuführen und denselben Durch schnitt beizubehalten x ). 2. Wenn G und die Q unverändert bleiben, während U in irgendwelchem Verhältnis variiert, dann wird die Geldseite der Gleichung in demselben Verhältnisse variieren und ihre gleiche Größe, die Güterseite, muß daher in diesem Verhältnis ebenfalls variieren; demzufolge werden alle p in dem selben Verhältnis variieren, oder aber es werden einige mehr und andere entsprechend weniger variieren, um einen Ausgleich herbeizuführen. 3. Wenn G und U sich nicht verändern, so werden die Geldseite und die Güterseite unverändert bleiben; infolgedessen müssen, wenn alle Q in einem gegebenen Verhältnis variieren, entweder alle p in dem entgegengesetzten Verhältnis variieren, oder einige davon werden sich mehr und andere ent sprechend weniger verändern, um den Ausgleich herbeizuführen. Wenn uns daran liegt, können wir die rechte Seite noch weiter verein fachen, indem wir sie in der Form von PH schreiben, wobei P einen gewogenen Durchschnitt aller p und H die Summe aller Q darstellt. P drückt dann m einer Größe das Preisniveau und II in einer Größe das Handelsvolumen (volume of trade) aus. Diese Vereinfachung ist die algebraische Auslegung der in Figur 3 gegebenen mechanischen Illustration, in der alle Güter, statt, wie in Figur 2, getrennt aufgehängt zu sein, vereint an einem Durchschnitts- punkte hängen, der ihren Durchschnittspreis angibt. Wir haben die Verkehrsgleichung GU = 2p Q, für die rechte Seite durch Zusammenzählen der von verschiedenen Personen verausgabten Summen ab geleitet. Es hätte jedoch die Verkehrsgleichung in derselben Weise abge leitet werden können, wenn nicht die verausgabten, sondern die von ver schiedenen Personen empfangenen Summen betrachtet worden wären. Wenn ein Gemeinwesen keinen Außenhandel besäße, so stimmten die Ergebnisse der beiden Methoden überein, denn abgesehen vom Außenhandel muß das, was von einer Person in dem Gemeinwesen ausgegeben worden ist, not wendigerweise von einer anderen Person dortselbst empfangen worden sein. D Über das Wesen des Durchschnitts, um den es sich hier handelt, und über die Durchschnitte in den beiden folgenden Fällen vgl. § 7 des Anhanges zu diesem (II.) Kapitel.