Einfluß der Depositenumlaufsmittel auf die Gleichung usw. 29 dienen“ kann. Die Deponenten werden dadurch nicht geschädigt, denn sie haben weder den Wunsch noch das Verlangen, genau dasselbe Gold, das sie deponiert haben, zurückzuerhalten. Sie verlangen lediglich, jederzeit in der Lage zu sein, denselben Betrag des Goldes zu erhalten. Wenn nun die Abmachung der Deponenten mit der Bank nicht die Zahlung irgendwelcher besonderen Art von Gold sondern nur eines bestimmten Betrages, und dies nur gelegentlich, zum Inhalte hat, so steht es der Bank frei, einen Teil des Goldes, das sonst nutzlos in ihren Kellern läge, auszuleihen. Das Geld un benutzt liegen zu lassen, bedeutete eine große und unnötige Vergeudung von Anlagewerten. Setzen wir nun den Fall, die Bank entschließe sich, die Hälfte ihres Bargeldes auszuleihen. Dies geschieht gewöhnlich im Austausch gegen ur kundliche Versprechen der Entlehnen Nun ist ja ein Darlehen wirklich ein Austausch von Geld gegen ein Versprechen, welches der Darleiher — in diesem Falle die Bank — an Stelle des Geldes empfängt. Nehmen wir an, der so genannte Entlehner zöge wirklich $ 50,000 in Gold. Die Bank tauscht hierbei Geld für Versprechen aus, und ihre Bücher werden wie folgt lauten: Aktiva Goldreserven $ 50,000 Versprechen S 50,000 $ 100,000 Passiva Dem Deponent A schuldig .... ? 9,000 Dem Deponent B schuldig .... $ 11,000 Anderen Deponenten schuldig . $ 80,000 $ 100,000 Hieraus ist zu ersehen, daß das in der Bank befindliche Gold nur $ 50,000 beträgt, während die Gesamtdepositen noch immer $ 100,000 betragen. Mit anderen Worten: die Deponenten haben nun mehr depo niertes Geld als die Bank in ihren Kellern! Wie wir aber beweisen, involviert diese Ausdrucksweise in dem Worte „Geld“ einen landläufigen Irrtum. Etwas Gutes liegt hinter jedem Darlehen, es muß aber nicht notwendig Geld sein. Nehmen wir weiter an, daß die Entlehner in gewissem Sinne gleichfalls Deponenten werden, indem sie die geliehenen $ 50,000 Bargeld für das Recht, auf Verlangen dieselbe Summe zu ziehen, wieder deponieren. Mit anderen Worten: wir nehmen an, daß sie nach Entleihung der $ 50,000 von der Bank diese Summe der Bank zurückleihen. Die Aktiven der Bank erhöhen sich also um $ 50,000, und ihre Verbindlichkeiten (oder der er weiterte Kredit) werden in gleichem Maße erhöht. Die Bilanzen gestalten sich somit folgendermaßen: