gäbe, die äußeren Ursachen, die auf die Umlaufsgeschwindigkeiten des Geldes und der Depositen einwirken, in Erwägung zu ziehen. Meistenteils betreffen die Ursachen, welche eine dieser Geschwindigkeiten berühren, auch die andere. Diese Ursachen können folgenderweise eingeteilt werden. Gewohnheiten des Individuums. a) In bezug auf Wirtschaftlichkeit und Thesaurierung. b) In bezug auf Buchkredit. c) In bezug auf die Verwendung von Schecks. 2. Zahlungssysteme in dem Gemeinwesen. a) In bezug auf die Häufigkeit der Geldeinnahmen und -ausgaben. b) In bezug auf die Regelmäßigkeit der Geldeinnahmen und -ausgaben. c) In bezug auf das Zusammentreffen der Zeitpunkte und der Beträge der Geldeinnahmen und -ausgaben. 3. Allgemeine Ursachen. a) Bevölkerungsdichte. b) Transportschnelligkeit. 1 a. Wir nehmen nun diese Ursachen der Reihe nach vor und wollen zunächst in Erwägung ziehen, welchen Einfluß die Sparsamkeit auf die Umlaufsgeschwindigkeit ausübt. Die Umlaufsgeschwindigkeit des Geldes ist dasselbe wie seine Umsatzrate. Sie wird durch die Division der gesamten durch Geld in einem Jahre effektuierten Zahlungen durch den in diesem Jahre in Umlauf befindlichen Geldbetrag gefunden und hängt ab von den Umsatzraten der Individuen, aus denen sich die Gesellschaft zusammen setzt. Diese Umlaufsgeschwindigkeit oder Umsatzschnelligkeit des Geldes ist bei jeder einzelnen Person umso größer, je mehr diese bei einem gegebenen in Händen befindlichen Durchschnittsbarbetrag ausgibt, oder je weniger Durchschnittsbargeld die Person bei einem gegebenen jährlichen Geldauf wand in Händen hat. Die Umlaufsgeschwindigkeit kann bei einem Verschwender als eine über-durchschnittliche angenommen werden 1 ). Er pflegt immer „knapp“ an Geld zu sein und einen geringen Durchschnittsaldo zur Verfügung zu haben. Sein sparsamer Nachbar hingegen gibt sich Mühe, J ) Siehe Jevong, Money and the Mechanism of Exchange, New York (Appleton), 1896, S. 336.