Indirekte Einflüsse auf die Kaufkraft. 69 liehen Auszahlungen kommt der Buchkredit weniger in Anwendung als bei monatlichen. Dort, wo die Gewohnheit des Buchkredits oder des Belastens“ vorherrscht, wird die Hauptmasse des Geldes am Zahltag verausgabt Aller Wahrscheinlichkeit nach hat die Einführung von Wochenzahlungen an Stelle von Monatszahlungen, wenn eine solche stattfand, viele Arbeiter die früher auf Kredit einkaufen mußten, in den Stand gesetzt, ihre eigenen Zahlungen in bar vorzunehmen, und auf diese Weise zu einer Abnahme der Umlaufsgeschwindigkeit des Geldes beigetragen. Die Häufigkeit der Ausgaben hat offenbar eine ähnliche Wirkung wie diejenige der Häufigkeit von Einnahmen, d. h. sie beschleunigt die Umsatzgeschwindigkeit ­ oder den Umlauf. 2 b. Die Regelmäßigkeit der Zahlung begünstigt den Umsatz ebenfalls Wenn der Arbeiter seiner Einnahmen und Ausgaben ziemlich gewiß ist so kann er bei genauer Ausrechnung dieselben ebenso genau wie sicher seinen Verpflichtungen anpassen, um jeden Zahlungszyklus mit leerer Tasche zu beschließen. Diese Gewohnheit ist bei gewissen städtischen Arbeiterklassen äußerst häufig anzutreffen. Wenn andererseits die Einnahmen und Ausgaben ­ entweder hinsichtlich des Betrages oder der Zeit unregelmäßig sind so erfordert es die Vorsicht des Arbeiters, daß er, um gegen unliebsame Zwischenfälle gesichert zu sein 1 ), eine größere Summe zur Verfügung hält Selbst wenn die Höhe der Einnahmen mit Sicherheit im voraus bekamt ist’ so erfordert ihre Unregelmäßigkeit dennoch eine größere Zahlungsbereitschaft.’ Dies trifft wenigstens dann zu, wenn wir annehmen, daß die Häufigkeit dei jährlichen Zahlungen dieselbe ist wie im Falle regelmäßiger Zahlungen und daß die „zeitliche Gestaltung“ der Ausgaben während sukzessiver Einnahmen ­ ebenfalls dieselbe ist. Wir wollen den Fall annehmen, daß ein Arbeiter durchschnittlich $ 1 täglich ausgibt und einen DurchschnittsbetreLv von $ 1 den Tag empfängt. Wenn seine Eingänge affe vierzehn Tage einmal stattfinden, wird der Durchschnittsbetrag, den er zu seiner Verfügung haben muß, ein geringerer sein, als wenn sie abwechselnd in Zeiträumen von drei Wochen und einer Woche Vorkommen. Denn angenommen, daß er genau vor jeder Zahlung mit leeren Händen dasteht, so wird er im ersten Falle alle vierzehn ­ Tage offenbar einen Durchschnittsbetrag von $ 7 benötigen; im letzteren Falle hingegen wird er für die erste Periode von drei Wochen oder in einundzwanzig ­ Tagen $ 10,50 und in der zweiten Periode $ 3,50 benötigen deren Durchschnitt — unter Berücksichtigung der Tatsache, daß sich die $ 10,50 auf drei Wochen und die $ 3,50 auf eine Woche beziehen $ 8 75 1 ) Vgl. Landry, a. a. 0.