139 Als völlig malariafrei gilt jetzt die Stadt Taihoku; sehr selten kommt die Malaria in Taichu und Tainan vor. Auf hohen Bergen, wo die Anophelen fehlen, ist natürlich kein Fall von Malaria zu be obachten ; die Wilden, die dort hausen, besuchen nur ungern das Flach land. Auch die an der Grenze der Wildengebiete stationierten Schutz leute werden nur höchst selten von der Krankheit befallen. Außerdem stehen die beiden Inseln Kashötö und Shöryukiutö in dem Rufe, frei von Malaria zu sein. 5 Malaria!ndex. Die Endemizität einer Gegend kann man messen, indem man die Zahl der Plasmodienträger und die der Individuen mit Milzvergröße rung feststellt. Der mit Hilfe dieser Zahlen gewonnene Malariaindex dient als Grundlage bei der Bekämpfung der Krankheit und zur Be obachtung der etwa erzielten Erfolge. Dr. Kinoshita und sein Nach folger haben in Kösenpo die Indizes der Tabelle VII ermittelt. Untersuchungen über den jugendlichen Malariaindex nahm Dr. Hatori im April und Mai 1910 vor und zwar an mehreren Volks schulen der Ostküste bei Schülern im Alter von 7—18 Jahren. Tabelle VIII. Volksschule in Volksstamm Zahl der Untersuchten Plasmodien träger Von 100 Untersuchten waren Plas modienträger Milz vergrößerung wiesen auf Von 100 Untersuchten hatten Milz vergrößerung Karenkö Formosachinesen 66 3 4,5 — — Pokupoku Formosawilde 86 25 29,0 36 45,3 Tauran Formosawilde 124 30 24,4 56 45,1 Suibi Formosachinesen 82 18 22,0 45 54,8 Formosawilde 92 14 15,0 45 49,0 Bokuseki- J apaner 17 2 11,2 2 11,2 kaku F ormosachinesen 28 8 28,5 10 35,7 Formosawilde 38 9 24,0 10 26,3 Pinan Formosawilde 82 6 7,3 42 51,2 Baran Formosawilde 104 5 4,8 14 13,5 Taitö Formosachinesen 80 6 7,5 12 15,0 Tor an Formosawilde 102 23 22,5 34 33,3 Marörö Formosawilde 57 5 8,8 25 43,8 Seikoö Formosachinesen 39 4 10,3 23 59,0 Formosawilde 46 7 15,2 17 37,0