27 treffend den wirtschaftlichen Niedergang Zentralrußlands, — ins gesamt also ioo Millionen Rubel). Im ganzen erhalten die Guts besitzer vom Boden 376 Millionen Rubel. Für den Viehbestand haben wir folgende Ziffern des statisti schen Zentralkomitees, die sich auf das Jahr 1900 beziehen: Gutbesitzer Pferde 3009543 Rindvieh 6031456 Schafe, Hammel und Ziegen . 9473184 Schweine 1 880 848 Bauern 16672 226 26881 772 40170226 9489663 Zusammen 19681769 32913228 49643410 11370511 Das übermäßige Aufpflügen des Nadjel- (Anteil-) Landes er schwert den Bauern die Viehzucht; es mangelt bei ihnen an Weide plätzen im Sommer und an Heu im Winter. Das bäuerliche Vieh leidet deshalb immer an Hunger. Bei den Gutsbesitzern dagegen, wo der Prozentsatz des aufgepflügten Grund und Bodens verhält nismäßig gering ist, gedeiht die Viehzucht besser. Wir können ruhig annehmen, daß die Rentabilität der Viehzucht bei den Guts besitzern um 50 °/o höher ist als bei den Bauern. Dann erhalten wir, daß das Einkommen der Gutsbesitzer von der Viehzucht 190 Millionen Rubel ausmachen muß. Nehmen wir an, daß das Heu und Stroh, das von der Armee und den Städten aufgekauft wird, von den Gutsbesitzern herstammt, und 15 °/o des Gesamt ertrages vom Garten-, Wein- und Gemüsebau ebenfalls auf den Gutsbesitz entfällt, so müssen wir den Gutsbesitzern noch weitere 43 Millionen Einnahmen hinzurechnen. Von der Totaleinnahme der Gutsbesitzer muß man 200 Millionen Arbeitslohn abziehen, das die Bauern und Knechte für den Ackerbau, für die Heuernte, Vieh pflege, Garten- und Weinbergarbeiten erhalten. Somit verteilt sich das Einkommen aus der Landwirtschaft zwischen den Bauern und Gutsbesitzern folgendermaßen: Bauern Ackerbau 1567000000 Pacht —100000000 Viehzucht 572000000 Andere Zweige der Landwirtschaft . . 90000000 Arbeitslohn 200000000 Zusammen 2329000000 Gutsbesitzer 276000000 100000000 190000000 43 000000 — 200000000 409000000 Da die bäuerliche Bevölkerung 69157625 Personen zählt, so entfällt auf jeden Bauer ein Jahreseinkommen von 33,68 Rubel. Diese Berechnung hat nur einen hypothetischen Wert. Sie basiert auf Annahmen, die zwar durch das uns zur Verfügung