38 Bei anderweitigen Proben wurde im wesentlichen das gleiche Resultat erzielt. Hat eine Sorte besonders gut eingeschlagen, so sucht der Fabrikant zuweilen von der Berühmtheit ihres Namens auch weiterhin ­ noch dadurch zu profitieren, daß er neue Fabrikate in anderen Preislagen mit dem gleichen Namen belegt und zur Unterscheidung der einzelnen Preislagen dem Sortennamen Nummern beifügt; letztere deuten dann gewöhnlich auch gleich den Preis der betreffenden ­ Zigarette in Pfennigen an. B. Die Einleitung der Fabrikation. Ist ein Name gewählt und zur Eintragung in die Liste der gesetzlich geschützten Warenzeichen angenommen worden, so denkt der Fabrikant nunmehr daran, ein Produkt herzustellen, das er mit dem gewählten Namen belegen kann. Zuerst muß er sich jetzt darüber schlüssig werden, wie hoch Fabrik- und Kleinverkaufspreis des neuen Fabrikates sein sollen. Ist dies geschehen, so geht er an die Aufstellung ­ einer genauen Kalkulation. Hierbei wird von den Zigarettenfabrikanten allgemein in der Weise verfahren, daß zuerst die Beträge in Rechnung gesetzt werden, die für Löhne, Ausstattung ­ und Verpackung aufgewendet werden sollen. Zu der sich ergebenden Summe werden dann noch gewisse Prozentsätze für Fabrik- und Handlungsunkosten sowie für Gewinn und endlich auch die Banderolengebühren hinzugeschlagen. Die Differenz zwischen der Gesamtsumme aller dieser Posten und dem Fabrikverkaufspreise stellt dann schließlich den Betrag dar, der für Tabak ausgegeben werden darf. Als Beispiel hierfür gebe ich nachstehende Kalkulation wieder, die für ein Mille Handarbeits-Zigaretten zum Fabrikverkaufspreise Mariposa Persala Sanssouci Union No. 5 Mein Cousinchen Phänomen Selas Vera Mercedes Prince of Kairo Serape Vulkan Metropole Prince of Wales Siluva Wadi My Darling Princeß Feodora Sivri Walküre Nora Rahim Skalde Wanda No. 58 Rendez-vous Sokrates Westend Olinda Revue Solka Wie Du Orient Rose Sportsman Yaro Palmitta Royal Sternblume Zavella Paoli Safy Teil Perona Salem Aleikum U. d. L.