— 39 — von 21 Mk. (KleinVerkaufspreis: 3 Pfg. pro Stück) aufgestellt ist; diese weist folgende Posten auf: Mark Mark 1. Arb eitsl öh n e: Tabakaufreißen und -soitieren Tabakschneiden Anfertigen der Hülsen und Zigaretten Verpacken der Zigaretten Schneiden und Kleben der Banderole 2. Kartonnagen und Zigarettenpapier: 3. Fabrikunkosten: 2*/s °/o des Fabrikverkaufspreises 4. Handlungsunkosten: Büropersonal, Schreibutensilien etc. 2°/o des Fabrikverkaufspreises Reklameunkosten, Provisionen, t Reisespesen, Rabatte, Skonto / Verluste 2°/o Postverpackung und -Versand l°/o • 20°, o 5. Banderole: 6. Gewinn: 10°/o des Fabrikverkaufspreises Es bleiben für Tabak incl. Zoll: Summa 0,10 0,12 2,50 0,20 0,20 0,42 4,20 0,42 0,21 3,12 1,50 0,53 5,25 4,50 2,10 17,00 4,00 Sind diese vorbereitenden Arbeiten rein kaufmännischer Natur gewesen, so setzt nunmehr der technische Teil des Produktionsprozesses ­ ein: Die Tabake müssen bestimmt werden, die für die Mischung der in Aussicht genommenen Zigarette Verwendung finden sollen. Vor allem sind es drei Bestimmungsgründe, die bei der Auswahl der Tabaksorten für die Mischung mitwirken: 1. der für den Tabak zur Verfügung stehende Betrag, 2. die Kombinationsfähigkeit der einzelnen Tabaksorten, 3. die Lagerbestände an den verschiedenen Tabakarten. Nehmen wir z. B. an, ein Fabrikant beabsichtige eine Dreipfennig-Zigarette ­ herzustellen und sei auf Grund der angestellten Kalkulation zu dem Ergebnis gekommen, daß er für Tabak pro Mille Zigaretten 4,00 Mk. aufwenden dürfe, so muß er die Mischung, falls für tausend dieser Zigaretten 1100g Tabak nötig sein werden, so wählen, daß das Kilo aller verwendeten Tabakarten ihm selbst auf rund 3,60 Mk. zu stehen kommt. Nunmehr gilt es, diejenigen Tabake zu finden, die sowohl den berechneten Preis innehalten, als auch für eine Mischung ge ­