75 terin, Schokoladen-Arbeiterin, Samtschneiderin, Schneiderin, Spu lerin, Textilarbeiterin, Waffelbäckerin, Waschfrau; 2. von dreizehn Tabaksortiererinnen: je vier: Dienstmäd chen, Arbeiterin, drei: Aufwärterin, je eine: Maschinenstrickerin, Näherin; 3. von sechsundzwanzig Zigarettenpackerinnen: vier zehn : Dienstmädchen, fünf: Arbeiterin, je eine: Banderoliererin, Etikettiererin, Landarbeiterin, Schneiderin, Strohhutnäherin, Tabak- Einlegerin, Verkäuferin; 4. von sechzehn Arbeitsmädchen: sechs: Dienstmädchen, drei: Näherin, zwei: Schokoladen-Arbeiterin, je eine: Packerin, Garniererin, Blumenarbeiterin, Metallarbeiterin, Verkäuferin; 5. von vier Kartonnagen-Arbeiterinnen:je eine: Dienst mädchen, Lohnarbeiterin, Zigarettenmacherin, Tabaksortiererin. Wie wir aus diesen Angaben ersehen können, sind besonders viele Arbeiterinnen zuvor Dienstmädchen gewesen. Die Hoff nung auf reichlicheren Verdienst und die Aussicht, mehr freie Zeit und größere Ungebundenheit zu erlangen, haben diese Mädchen gewöhnlich dazu verleitet, den Dienst zu verlassen und die Fabrik aufzusuchen, sei es, um nur als ungelernte Arbeiterinnen daselbst tätig zu sein, sei es, um eine Berufsgeschicklichkeit, eben das Zigarettenmachen, zu erlernen und sich so eine Aussicht auf besseres Fortkommen zu verschaffen. Zur Ausbildung als berufsmäßige Zigarettenmacherin ist eine längere Lehrzeit erforderlich, denn obwohl das Zigarettenwickeln dem äußeren Anschein nach eine höchst einfache Arbeit zu sein scheint, bedarf es zu seiner kunstgerechten Ausführung doch neben Unterweisung von sachkundiger Seite vor allem einer längeren Übung. Das Bestreben der angehenden Zigarettenmacherin muß es in erster Linie sein, zu erlernen, die Zigaretten gleichmäßig, nicht zu fest und nicht zu locker, zu stopfen, damit sie gut lüften. Die ersten Tausende von Zigaretten, die Anfängerinnen herstellen, pflegen gewöhnlich für den Verkauf gänzlich unbrauchbar zu sein. Das Anlernen der Anfängerinnen erfolgt in den kleineren und mitt leren Betrieben entweder durch den Werkmeister oder durch eine ältere, geschickte Arbeiterin, die von ihrer Schülerin direkt für ihre Be mühungen eine angemessene Entschädigung erhält. Größere Betriebe haben gewöhnlich besondere Lehrabteilungen eingerichtet, in denen die Lehrmädchen von besonders hierfür angestellten Personen, ge übten, älteren Arbeitern oder Arbeiterinnen, in der Kunst des Zigarettenmachens unterwiesen werden. Als Lehrgeld erheben